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Cornelius NcpoS
>i»d ferne von der Insel, ohne daß ein Mensch es verlassendurste. Von sser kam er nach Ephesus und setzte daselbstden ThemistokleS an'S Land, der stch nachher für sein Ver-dienst dankbar gegen ihn erwies.
9. Mehrere Schriftsteller') erzähle», wie mir wohl be-kannt ist, dal! Themistvkles noch unter LerxeS Regierungnach Asten gegangen sey. 'Allein ich bin geneigt, hierin demThucydides zu glauben, weil er jenem Zeitalter unter denGeschichtschreibern desselben am nächsten war und dem näm-lichen Staat angehörte. Dieser erzählt nun fl, er sey
zu Artaxeixcs gekommen und habe ihm folgenden Brief'*)übersandt: „Ich Themistvkles komme zu Dir, nachdem ichunter allen Griechen am meisten Unfälle über Dein Haus ge-bracht babc in einem Zeitpunkte, wo ich genöthigt war, ge-gen Deinen Vater Krieg zu führen und mein Vaterland zuvertheidigen. Allein auf der andern Seite bin ich ihm nochviel nützlicher gewesen, als ich lieber n»d er in der Gefahr war.Als er nämlich nach der Schlacht bei Salamis nach Astenznrückkehrcii wollte, so war ich cs, der ihn schriftlich davonbenachrichtigte, daß man die Absicht habe, seine Brücke überden Hellespont zn zerstören und ihn zu umgehen. Di.se Nach-richt entzog ihn der Gefahr. Jetzt flüchte ich, verfolgt vonganz Griechenland, zu Diruind bitte um Deine Freundschaft.Gewährst Dn mir sie, so wirst Du in mir einen eben so uüy-
') bphorns, Dino, Clitarch, HcraklideS und Andere, die Pln-tarch anführt; von den Vorhandenen Divdor von Sicilienund der (nnächte) Briefwechsel des ThemistokleS.
") Nach ander» Geschichtschreibern ,wäre ThemistokleS persön-lich vor dein König erschienen.