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4 (1853)
Entstehung
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261
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und weltlichen Moral, und der Kritik. Wieland. 261

zu Freunden zu machen. Und in der Thal kam es so, daß ein Mann wieHerder sein nächster Freund ward, und daß selbst Klopstvck und Voß vonihrer Strenge gegen ihn nachließen, obwohl freilich erst dann, als erselbst etwas in seiner schlüpfrigen Schriftstellerei nachgelassen hatte. Wasihn weit mehr quälte, als kritische und ästhetische Ausstellungen an sei-nen Schriften, war die Bemerkung, daß man an seinem Wandel zwei-felte. Auch hatte er Gelegenheit zu erfahren, welche Leute er sich mitdiesen Schriften anzog, als er mit Lenz umging, der ihn liebte um seinerSünden willen, als ihm Heinse mit schmählichem Undank lohnte undihm einen Spiegel vorhielt, den ihm seine Feinde freilich mit Schaden-freude als wohlverdient werden gegönnt haben; als ihm der schmutzigeVerfasser der Gedichte im Geschmack des Grecourt, demder unflätigstePriapismus statt der Begeisterung diente, seine ekelhaften Obsrönitätenmit einem ssivo lrakei- dedicirte!"^). Wieland selbst verthcidigte sich(1775) in denUnterredungen mit dem Pfarrer von **", und sah ein,daß er zu weit gegangen, obwohl er mit seinen gewöhnlichen Halbheitenhundert Entschuldigungen versuchte, von denen keine recht glückte, wäh-rend nur die Einwendungen, auf die er die Antwort schuldig bleibt, ansfesterem Boden stehen. Er tröstet sich für das Ueble, das seine Erzäh-lungen gestiftet haben möchten, mit dem Guten, das sie auch gewirkthaben könnten; hätte er übrigens an jenes gedacht, so hätte er sie nichtgeschrieben, obgleich er wieder einlenkcnd Behutsamkeit im Augen-blick des Genies und der Laune im Dichter für Aengstlichkeit erklärt. Erlullt sich mit dem popischen Liedchen ein: Alles sei gut was ist; und daeinmal Ariost und Borraz da seien, so würden seine Sachen neben diesen

> 41) Wieland war aus Gutartigkeit und Leichtsinn einer der schlechtesten Men-schenkenner; wieviel Kindisches und Schädliches in ihm war, wie ungleich er von Cha-rakter war, erfuhr Schiller von seinem eignen Schwiegersohn Neinhold. Wie schmählicher mit Verhältnissen und Personen spielte, die ihm doch selbst nicht gleichgültig waren,geht aus obigem Beispiele am deutlichsten hervor, obgleich es nicht das einzige ist inder reichen Sammlung von Briefen, die wir von ihm besitzen. Er äußerte sich mitobigen Worten heftig über die Schamlosigkeit jenes ,,soi disnnt kneeouri," bot ihmaber dennoch sein Herz an, und erhielt darüber von Jacobi heftige Vorwürfe. Hieraufantwortete er (Jan. 73) wieder mit einer französischen Stelle in einem deutschen Briefe:,,d'avni8 iort de lui okkrir man coeur, de me servir dune expressianeonsacrvs ä la veritable nmliie. älais N88»rement s'elais bien lain de I'idee de?i»8soeie>' ,jamais n nies am>8 x«r 1-08 inats cber inoi ne send gus

d«8 8ig»es; leur valeur ent ä la gunlile intrin8egue de eeux ä gui ge lesaddrense. ^u v88te ze vou8 gromets d eine dorenavani >>Iu8 e>rcon5i>eet da»8 leebuix de me8 exgrv88inn8.