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1 (1835)
Entstehung
Seite
633
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lntiorr durch mehrere königl. Edr'cte, sowohl von Ludwig demFünfzehnten als Sechzehnten näher bestätigt. In einem Be-schluß des Staats-Raths vom 6tcn Juli 1772 heißt es srt. 17.Da die Ernennung zu den Beamten-Stellen ein wesentlichesAttribut der höchsten Macht (souversinete) ist, so verordnetSe. Majestät, daß keine anders als mit seiner Genehmigungvergeben werden soll." Die Könige fingen an zu fühlen, daßsie durch diesen Verkauf der Stellen sich eines großen Theilsihrer Macht beraubt hatten. *) Allein das Uebel war zu tiefeingewurzelt, und der Staat selbst bei der beständigen Finanz-noth nicht im Stande, den Eigenthümern der Stellen die An-kaufs-Summe zurückzubezahlen. Wollte also in einem einzelnenFall der König bei der Besetzung einer Stelle sich von demWillen der Privatleute unabhängig machen, so konnte er die-selbe doch nur an solche verleihen, die im Stand und Willenswaren dem letzten Inhaber oder dessen Erben die gesetzliche An-kaufs-Summe zu erstatten. So dauerte dieses große Uebel,wodurch Verdienst und Tugend von der Verwaltung des Staa-

*) Us Lret lrsit. kistor. äs Is Louversiaete Uv. 2- eksp. 8.

berichtet, daß sich in den Registern des Parlaments einBrief von Franz dem Ersten finde, worin er die bittersteReue darüber bezeugt, die Verkäuflichkeit der Stellen erlaubtzu haben. Er bekennt in diesem Brief, den er zur Zeitder Krankheit seiner Mutter geschrieben, daß Gott ihnjetzt dafür strafe, und bittet das Parlament um seinenRath, wie diesem Mißbrauch abzuhelfen sey. Ein merk-würdiges Beispiel, wie sehr Gewohnheit und Vorurkheiloft auch die aufgeklärtesten Geister verblenden können, lie-fert der berühmte Verfasser des Geistes der Gesetze, welcherdiese Verkäuflichkeit der Stellen als eine in Monarchienfast unvermeidliche Nothwendigkeit vertheidigt, (esxr. 6. loix.Uv.5. obsp. 19).Oetto vönslite est könne äans lese'tsts monarekignes, psroe quelle ksit lmre oornms unmelier äs ksmille ee c^non ne vouäroit ps« entre-jirenäre pour la vertu; r^u'elle äestine ekavun s sonäevoir, et rönä les oräres äs I'stst plus permsnens.

..Dsns uns monsrvkie,, ^usnä les eksrges

»v se venäroient pes per un ro^Iement pukliv, l'inäi-ßenoo et I'gviäitv äe» eourtissns les venäroient lautäs meme, le ksssrä äonnera äe weillours sujet» yuelv vkoir äu prinve. "