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1 (1835)
Entstehung
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374
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beschweren, und endlich an den Staats-Rath wenden konnte. *)— Allein noch in einem andern viel wesentlichen: Punkt wei-chen beide Gesetzgebungen voneinander ab. Nach ort. 4 deseoä. civ. ist ein Richter, der, unter dem Vorwand der Dun-kelheit oder des Stillschweigens des Gesetzes, nicht entscheidenwill, der Weigerung Recht zu sprechen schuldig. Das ältereGesetz hingegen gebot den Gerichtshöfen, sich in solchen Fällenan den König zu wenden. **) Es geschah ehemals sogar oft,daß die Richter die Partheien an den König verwiesen umvon demselben die Erklärung eines Gesetzes zu erhalten. ***)(Urtheile der Art finden sich viele bei lVIerlin, z. B. srt. inisecle ksir H. 2. n. 4). Was die Gerichte betrifft, wobei dieseKlage gegen die Richter angestellt werden muß, so standen nachder frühesten Gesetzgebung (vor der oräon. civ.) die Richterin dieser Hinsicht unter Denjenigen, an welche von ihren Aus-sprüchen appellirt ward. Allein der zu häufige und leichtfertigeGebrauch, welchen die Partheicn von diesem Rechtsmittel, dasnur ein ganz außerordentliches und höchst seltenes seyn sollte,

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*) Daher heißt es auch oräon. tit. 25. srt. 2. „8l Ie8 juA68, M

sion/ r/ ^ a re^usent on sont neßligens äe juger (

etc." ^

**) Oräon. ä. 1667. tit. 1. srt. 7. ,, 8i äsns^les ju^emens t

äes proces gni reront penäsns en no8 eours äe psrle- ^

inent et sntres no8 eours il survient sucnn äoute onäilllienltö 8ur I'exeention äs zueigne« srtieles äe nosoräonnsnoe«, eäit«, äeelsrstions et lettres pstente«:

nous leur äeLksnäons äe les Interpreter, insis voulonsgn'en ee cas elle8 a^ent s 86 retirer psr äevvrs nou8,pour spprenäre ee gui est äe notre Intention."

***)Anch die Gerichts-Ordnung der constituirenden Versamm-lung von: 16tcn Aug. 1790 enthält tit. 2 srt. 12 (0e-86NN6 t. 3 p. 193) „ IIs (les tribnnsnx) ne ponrront

point (niro äe re»lemens, insis iis s'säresseront sneorps legislstik' tonte« les (ois gu'ils eroiront neees-ssire, «oit ä'interpi eter une loi, soit ä'en (sire nnonouvelle. " Doch scheint dieses mehr die Belehrung derRichter im Allgemeinen zu bezwecken, als daß in einemeinzelnen Falle die Entscheidung davon abhängen sollte.