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1 (1835)
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her, weil in der Regel jeder Prozeß vor dem höher» Richtereben so (mündlich oder schriftlich) verhandelt ward, wie er vordem Unterrichtet verhandelt worden war. Die Einlegung derAppcl geschah meistens durch eine schriftliche Anzeige von An-walt zu Anwalt, *) worin man erklärte, daß man von demerlassenen Urtheil appcllire, und diese Appellation zur gesetzlichenZeit antreten (wiederaufnehmen, relovor) werde. Zu diesemletztem war vor Allem die Vorladung des Gegners vor denhoher» Richter erforderlich. **) Bei den Untcrgerichtcn, (wo-runter hier alle Gerichte, die obersten Gerichtshöfe (ooui-8 8ou-vorsine^ ausgenommen, verstanden werden) geschah dieses beimündlichen Appellationen —- (von den schriftlichen im folgendenAbschnitt) — häufig auf einen, durch ein besonderes Gesuch(reellste) erwirkten Befehl des Richters. In Folge diesesBefehls ließ man die Gegen-Parthei durch einen Huissicr unterden gewöhnlichen Förmlichkeiten vorladen. ***) Es bedurfte

*) Nach der jetzigen Gesetzgebung (o. ä. p. »rt. 456) mußdieses der Parthci selbst oder in ihrer Wohnung (a per-80 NN 0 Oll clomieilo) angezeigt werden und zwar unterStrafe der Nichtigkeit. Ehemals war es aber bei vielenGerichten, namentlich bei dem Stadt-Gericht von Paris(slunolet) gebräuchlich, diese Anzeige nur dem Anwalt zumachen. (Lsrriat-Lsint-I'rix cours 6. p. tOlll. II. ^>.421. not. 67).

**) M. s. ViZesu proosä. civ. liv. II. psrt. IV. tit. I.ollgp. I. seot. III. no. 8 (will. I. p. 597. säit. ä. 1811).

***) Um dem Leser ein deutlicheres Bild von dem ganzen Ver-fahren zu geben, theilen wir ein Muster eines solchen Ge-suchs und des darauf erfolgten Befehls des Richters hiermit. „ Lupplio Iiumklemont k. ... bour^eois äs karis,rlissnt csuo LI.... a obtonu 8entense äu ju^o suäitsur,

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