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^ der letztere zwischen geistlichen Personen. *) Ihre Gerichtsbar-lcr- erstreckte stch aber in Appcllationssacben nur über arme und
^ minder mächtige Personen, und ste durften in Sachen der Bi-
' ^ schüfe, Grafen u. s. f. nur mit einer besondern königlichen Er-
^ laubniß entscheiden. Dem Pfalz-Grafen waren übcrdcm Bei-
^rlj sstzer zugegeben, die unter dem Namen „Scheffen des Pfalz-
" !>k Grafen (8vsl>ini comiris palstii) in den Chroniken vorkom-
^ v men. **) Dieser Beamte hatte indessen noch andere mannigfal-
Ä>»z tige richterliche Funktionen. Er entschied in allen Streitigkeiten
ew zwischen den zum Hof gehörigen Personen. Eben so gehörten
alle Sachen, die den Staat oder den König betrafen, zu seiner> lkr Compctenz. Auch ward er zuweilen außerordentlicher Weise
da (als IM88U8 inssor) in die Provinzen geschickt, um die dort an-
Per, gehäuften Rechtsstreitigkeiten zu schlichten.
M Wir haben so eben bemerkt, daß in vielen Sachen der Kö-
*) Hincmar, Erzbischof von Rheims (starb L. I. 882), sagt(op»8o. lls orll. 6t ol'lio. pslst. csp. 21.) von den Dienst-geschäften des Pfalz-Grafen ,0omiti8 kalatü intoe osetoia^euo innumersbilia in lloo insximo 8oIIieitullo eist, ntVMNS8 Iegsle8, guso alibi Ortse Procter aeguitsti8 ssilli-eiuin ^slstimn gggeelliellsntur, juste so rstionsbiliter llo-terininsret, 86n pel vee8o ssilliests all aognitsti« tesmitemrellueeeet" illem e^istol. 3. osp. 19- „kraeeipne llno, illS8t 4prooisisinu8 gW voostur a^ull no8 oa^ellanuz vei^slatii cu 8 t 08 , lle ornnil>n8 negotÜ8 ecelo8i'a8tici8 vel mi-niMl'iz eeole8iae, et eom68 ^alstii lle omnil>u8 8seoulglirl>U8 oan8i8 vel fullieÜ8 8U8eipienlli eueam in8tanter bsbe-l»ant; ut nee ecole8is8tiei nee 8seoulsi'68 priu8 lloininuinregenr alibglle eoenrn eon8nltn ingnietare neo«886 llalierent."
unter der des msirs lln pqlsi8 (msfoe llomu8). Die letz-tere Stelle hörte unter dem zweiten Köuigsgeschlecht auf;allein die des oomte lln xslsi8 dauerte fort bis zu demdritten Köuigsgeschlecht, wo die des Seneschall sie vcr-
üml, **) Man sehe hierüber Ou-Lange OIv88si'. sä vvo. eomo8 ks-,i» Ist., auch die 14te von dessen Abhandlungen in dem von
iz >» ihm herausgegebenen Leben Ludwigs des H. — Die Stelle
ll des Pfalz-Grafen war unter dem ersten Königsgeschlcchr
. xr« zwar eine der ansehnlichsten am Hofe, doch stand ste weit
drängte. Eine Erinnerung an den oomo8 p-llstii bliebübrig in der Stelle des Groß-Vogts des Pallastes (gnsull-xrevot lle I'llotel), die bis zur Revolution bcitand.