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1 (1835)
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XI
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durch einen förmlichen Vertrag*) mit dem König vonEngland Heinrich dem Dritten, außer dem Theil vonGunenne jenseits der Garonne, den Heinrich schon hat-te, Limousin, Perigord, O.uercy und Agcnois an Eng-land, welchem es bis zu Carl dem Siebenten (vonFrankreich) verblieb.

Noch ein bedeutendes Hcrzogthum behauptete sichsehr lange getrennt von der Krone von Frankreich,nämlich Bretagne. Dasselbe ward zwar von Chlodwigerobert, aber im I. 513 gelang es dem Sohn desvon Chlodwig ermordeten Fürsten von Bretagne, sichwieder unabhängig zu machen. Im I. 1213 leisteteindessen der Herzog von Bretagne dem König Philip-August von Frankreich den Huldigungs-Eid, und ver-sprach die Huldigung seiner Unterthanen nicht andersanzunehmen, als unter Vorbehalt der Treue, die siedem König von Frankreich, ihrem und seinem Herrn,schuldig seyn. Im I. 1297 erhob Philipp der Schönedie Bretagne zu dem Rang einer Paine von Frank-reich. **) Dieselbe bestand indessen als besonderes Hcr-zvgthum säst bis zum I. 1490, wo sie durch die Ver-

*) Der König von England machte diesen Vertrag durch ei-nen offenen Brief, datirt London im September 1259, sei-nem vollständigen Inhalt nach, bekannt. Man findet denText desselben in der Geschichte Ludwigs des H. von Join-ville, herausgegeben von Ou-Lanze und zwar in den ok>-soi'vst. sto 6. Kenarst. p. 371. Der König von Englanderhielt diese Länder zwar nur zu Lehn und ward dadurchein Vasall des Königs von Frankreich. Er selbst sagt indem eben angeführten VertragLt st» eo gM il llonna äiious et ä no8 lloirs (llsttitiers) no»8 luj koro»8ligo, ot ä 808 lloir8 Hc>i8 sto krsnoo ot su88i sto Lorstesux,

et Ls)'onne et stö 6a8cogno-ot tionsti'nn8 clo lui

vommo Uor8 cle k'ranoo ot stuv cl'.^guitaino etc. Illlcindemungeachtet fand dieser Schritt in Frankreich die größteMißbilligung.

**) Man war von Anfang nicht sehr froh über diese neue Ehre.Die Einwohner von Bretagne sahen dieselbe nur als einenVorwand an, dessen der König sich bedienen wollte, umsich ihr Land zuzueignen.