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1 (1835)
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VIII
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von Toulouse, und machte so dem Reich der Westgo-the» zu Toulouse ein Ende. Allein ihre Macht erhieltsich in den südlichsten Theilen des Reichs, wo sie (imI> 509) Narbonnc zur Hauptstadt wählten. Die West-gothen dehnten sich sogar jenseits der Pyrenäen weiteraus, und wurden nach und nach Herrn von Spanien.Die westgothischen Könige verlegten nun ihren Sitz nachdiesem letzter» Land, (nach Barcellona, Merida und zu-letzt nach Toledo). Obschon die Franken diese Entfer-nung der westgothischen Könige benutzten, um ihnen(im I. 533) einen Theil ihres Gebiets diesseits derPyrenäen zu entreissen, so behaupteten die Westgothcnsich doch in dem Besitz des Gebiets von Narbvnne,Nimes, Beziers, Carcassonne u. s. f. bis zum Einbruchder Sarazenen im Anfang des achten Jahrhunderts.Nachdem diese im I. 711 von Afrika nach Spanienübergegangen waren, und dieses Reich in fünfzehn Mo-naten erobert hatten, suchten sie bald nachher auch inGallien einzudringen. Nach einigen fruchtlosen Versu-chen gelang es ihnen im I. 7l6Narbonne einzunehmen.Sie dehnten bald darauf ihre Eroberungen noch weiterbis Nimes u. s. f. aus, erlitten aber im I. 728 vonCarl Martel eine große Niederlage und wurden endlichiin I. 759 von Pipin gänzlich aus Frankreich verdrängt.

Aus denjenigen Theilen von Aquitanien, welchendie Frästen seit dem I. 533 den Westgothcn entrissenhatten, ward im I. 630, zum Vortheil Cariberts, einesnachgcbornen Sohns von Chlotar dem Zweiten, ein neuesKönigreich Aquitanien gebildet, *) dessen HauptstadtToulouse ward. Im I. 631 ward es in ein Herzog-thum verwandelt, und der Besitzer verpflichtet dem Kö-nig von Frankreich dkn Huldigungs - Eid zu leisten.Dieses Herzogthum bestand bis zum I. 768, wo derletzte Herzog ermordet, und das Land von Pipin, demStifter des zweiten Geschlechts, mit Frankreich vereinigt

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Es bestand aus Toulousain, Quercy, Agenois, Perigordund Gascognc.