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rcchlliche und parteilose Verfahren, wclch-S auch bei allen minder wichtigen Eri-minalfallen, die zum größten Theile die vier und da noch fortdauernden Räu-bereien zu Land und zur See betrafen, erwarb der Regentschaft großes Vertrauen;und wenn daher auch die Verzögerung einer durttigaagig geordneten Rechtspflegenoth übel empfunden wurde, so beruhigte man sich ,erwch über die Zukunft um sowetr, da es allgemein bekannt war, daß ei» Mitglied der Regentschaft, der in die-se« Zache ausgezeichnete Staatocalh non Maurer, sich unauSqefetzi mit derAb-ftßurg der Gesetzbücher und dem Entwürfe einer neuen GerichrSvrrsassung be-schäftige. Nur glaubte man, daß der neue Iustizminister, Georg Praidis, derLache wenig x, wachsen, ihn nicht gehörig nntersiütze, und bedauerte deshalb dieEntlassung des fähigen Klonaris, die man einer Intrigue des neuen Ministe-pra-sidenlen Trikupis zuschrieb. Auch hatte Herr vcn Maurer die Leitung der Arbei-ten für den öffentlichen Unterricht übernommen. An welchen Mangel» das ka-pota'irias'sche Spstem der Volksbildung gelitten hatte, und zu welcher Nichtigkeittat Schulwesen unter den jüngsten Verwickcli-Iigen herabgcsunken war, ist früheranacdeulel worden. Da es hier einer Reform vorn Grund aus bedurfte, und mansich in dieser Beziehung von einer deutschen Regierung Alles versprechen zu könnenziaubte, so war vor der Ankunft der Regenlschaft auch nicht das Mindeste für dieHerstellung und Erhaltung der Schulen gethan worden. Das trüinmerhaste Fort-bestehen einiger wenigen war dem Eifer einzelner Gemeinden und der sich auf-opfernden Thätigkeit der Lehrer zu danken. Regelmäßiger Unlerricht wurde blosin d,r blühenden Schule der amerikanischen Missionare zu Athen ertheilt. Wieüberall, so mußte sich auch IN diesem Zweige der öffentlichen Verwaliung die Re-gentschaft zunächst über die vorhandenen Ei, meine zu neuen Anlagen unterrichten.
! Lurch ein Decret vom 3, Apr, wurde daher eine Commission ernannt, welche den! Zustand des öffentlichen UnierrichlS prüfen und Vorschläge zur Anlage von Volks-schulen, hellenischen Schulen, Gymnasien und einer Universität machen sollte,l Die Mitglieder derselben waren Aonstantin Schmus, Anasiastos Polyzoides,l Z, Kokonis, Alexander Sulgas, I. BenchploS und der als Dolmetscher der Re-! Mschast mit aus München gekommene I3r. Franz. Den Vorsitz sollte in derj Regel der Minister des öffentlichen Unterrichts, in dessen Abwesenheit Michaels Schmach führen. TrikupiS hatte sich aber außer diesem Ministeiium noch dreie Mere aufgebürdet und konnte schon deshalb die Sache nicht thätig betreiben; der' höhere Minister des öffentlichen Uiilernchls, Jokcvaky Rhizos, welcher wenig-! siens für das höhere Schulwesen Tüchtiges zu leisten versprach, war von ihm ver-> bringt worden; und unter den Mitgliedern der Commission wollte man doch die»chten Leute vermissen, welche Mit gründlichen Kenntnissen über das Untercichts-! Astn eine gereifte Erfahrung und die nöthigen Localkenntnisse verbinden könnten,bim» solchen Umständen war leider eine schnelle Erledigung der Sache nicht zu er-matten und die Besorgnisse der Gutgesinnten trafen nur zu sehr ein. Fünf Mo-dal! brachte die Commission hin, um nach dairischcr Weise einen allgemeinenEchiilvlan zu entwerfen, der am Ende doch nur eheilweisc allgewendet werdenm»chte, während man diese köstliche Zeit wol hatte nutzen sollen, um durch schnel-üi Eingreifen und kluge Benutzung örtlicher Mittel hier und da aus den alten°>stm eine neue Schöpfung bervorzurufen, an der man dann später hätte fort-banen können. Allein hiervon geschah nun grade das Gegentheil, In ÄginaMürben nicht einmal die noch vorhandenen Lehrer wenigstens provisorisch bezahlt,dod dadurch in den Stand gesetzt, ihr Amt bis zur neuen Organisation zu vcrwal-l">> Während sich also hier die Sa-ulc von selbst auslöste, war in Nauplia einer! st gelehrtesten und thätigsten Lehrer, Leontios, genöthigt, seinen 36 Schülern, »alten Classiker, wie weiland zur Zeit der Türken, in dem Weiberstande sd, h.
^ " griechischen auf der Emporkirche) einer Kirche zu erklären, ohne daß der