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Vierter Band (1834) S bis Z
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Fichte

Lord D, war indeß bereits früher aus dem Ministerium getreten, da seine politi-schen Grundsätze die Folgerungen der Parlamentsreform rascher inS Leben tretenlasten wollten, als es einigen seiner Amtsgenoffen, und insbesondere seinemSchwiegervater, ersprießlich schien. Er hat seitdem an mehren Parlamentsver-handlungen im Geiste jener Grundsätze lebhaften Antheil genommen, und wurdebei der letzten Ministerialveränderung im Zul. 1834, die den Grafen Grey ausdem Eabinet brachte, von den Organen seiner Partei als Derjenige bezeichnet, derals Mitglied des Ministeriums die Durchführung der Reform verbürgen würde.

Fichte (Jmmanuel Hermann), früher Privatdocent der Philosophie ander Universität zu Berlin, Gymnasialprofessor zu Düsseldorf, wurde 1796 zuZena geboren. Er hat in einer Reihe von Schriften eine philosophische Ansichtdarzustellen angefangen, welche, an die große durch Schelling bewirkte specula-kive Umgestaltung sich anschließend, und die durch Hegel bewirkte Entdeckung derwahren dialectischen Methode benutzend, dadurch neben jenen Systemen eineneigenthümlichen Platz sich zu sichern sucht, daß sie aus vollständiger Durcharbei-tung und Vermittelung der bisherigen spectllativen Gegensätze hervorgegangen zusein behauptet. Nach ihr zerfällt das System in vier Theile: die Theorie des Er-kcnncns, die Ontologie, die Philosophie der Natur und des Geistes. Die Phi-losophie kann nämlich (mit Kant) nur anfangen vom Gegebenen. Dies ist dasBewußtsein, sich Selbst einem Andern, der Welt gegenüber. So hat im erstenTheile das Bewußtsein aus den gesummten Vorstufen sich zum speculativen Er-kennen zu entwickeln oder zuergreifen", wodurch erst das Princip der Reflexionwahrhaft überwunden und mit dem Speculativen versöhnt werden kann. Darinerweist sich nämlich die absolute Idee als die einzige Wirklichkeit wie der einzigeInhalt alles ErkcnnenS. Dadurch ist der Übergang in die Ontologie gegeben, de-ren Dialektik aus den Begriffen des UrwesenS, des Urgrundes und der Uridce inden höchsten der absoluten Persönlichkeit über der Welt, des höchsten Selbst- undAllbewußtseins, oder Gottes zurückläuft; wodurch die Ontologie in ihren späternTheilen in speculative Theologie übergeht. Damit wird Gott nicht mehr tpan-ihcistisch) als das All gefaßt, vielmehr ist Letzteres die Schöpfung, d. h. Offen-barung des göttlichen Geistes und Willen«, Gottes Gedanke nach der Idee derVollkommenheit. Daher ist die Geisterwclt allein die eigentliche Schöpfung. Aderdie Wirklichkeit des Geistes ist nur sein Räumlichsein oder seine Existenz als Kör-per; der Gegensatz zwischen Geist und Leid ist mithin bis auf die Wurzel ausgetilgt.Die Natur ist demnach nur die Stätte und das Elementare der aus ihr sich ver-wirklichenden Geister, und wie die Natur, als erste göttliche Offenbarung, auf diezweite im Geiste hinweist, so bereiten beide erst die dritte vollendende Offenba-rung vor. Die Philosophie der Natur betrachtet sie zunächst 1) abstrakt alsSchwere überhaupt, als Materie und Bewegung, wie Systeme der coSmischenKörper Mechanik; 2) in der qualitativen Specifikation der Materie, alsProceß der physischen Qualitäten gegen einander Physik; 3) als Organik,wie in der Wcsenleiter der Organisationen zuerst die Seele, dann die weltbewußte,endlich die Welt- und selbstbewußte Seile in Pflanze, Thier und Mensch aus demCoSmischen und Physikalischen sich entwickelt. Hier ist der Mensch der Gipfel;doch zeigt er sich eben darum nicht als die höchste Gestalt der kreatürlich-geistigenVerwirklichungen, sondern selbst noch als ahnungsvolles, in sich unvollendetesDasein. Der physische Tod ist für denselben daher nur eine organische Krise, undeine persönliche Fortdauer tritt nach dieserAnsicht schon vom physiologischen Stand-punkte als die gewisseste Wahrheit hervor. Die Philosophie des Geistes betrachtetden Mcnschengeist 1) in seiner Entwickelung zum und im Selbstbewußtsein (Ver-nunft); die theoretische Seile, was sonst Psychologie hieß. Hierin beweist sich derGeist als der absolut frei und betritt 2) die praktische Sphäre, womit der Gcxen-

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