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Zuylei,
und wurde um Michaeli« 1812 als ordentlicher Lehrer angestellt. Die praktischeIrhätigkeit eine« Schuln, mne« gewann einen großen Reiz für ihn und seine Wirk-samkeit war in diesem Kreise eine ebenso eigenthümliche als ausgezeichnete. Soging auch seine schriftstellerische Wirksamkeit durchaus von dem Bedürfniß der ihm Ä ^anvertrauten Jugend und derjenigen Unterrichtsmethode, welche sich ihm praktisch >>'!'.als die best» bewährte, hervor. Auf der Universität halte er 'sich vorzugsweise mitdem griechischen Alterthum beschäftigt; auf der Schule wurde er nunmehr desvn-de.S für da« Lateinische in Anspruch genommen. Hier gab er zuerst die „Regeln derlateinisckm Syntax" (Berlin 1814). heraus, aus welchen sich durch allmälige Um-
ging auch seine schriftstellerische Wirksamkeit durchaus von dem Bedürfniß der ihm Äanvertrauten Jugend und derjenigen Unterrichtsmethode, welche sich ihm praktisch
arbeitung bei nöthig gewordenen neuen Auslagen seine jetzige „Latein Grammatik",(7teAu«g. 1834), die mit Recht eine« so ausgebreiteten Ruhms genießt, entwickelte,
Außer den „Aufgaben zum Übersetz,n ins Lateinische" (zuerst Berlin 1816 unddarauf in mehren Ausgaben wiederholt), arbeitete er hier auch für den Vortrag der LWztalten Geschichte in lateinischer Sprache, und zugleich als ein Handbuch der Schü- Mle: bei einem sachlichen Studium der Schc/tstellec, die „Aunales oetoeum rogew-r»m »c ziopulnrum" (Berlin 1819, 4.) aus. Unter seinen anderweitigen Be-sirebungcn zur Erkläruna lateinischer Schriftsteller sind mit Anerkennung zu neu- >.>.^, 11 !nm seine kritische Ausgabe des CurtiuS. besten Text von ihm durch sorgfältige Äe<
Nutzung handschriftlicher Hülfsmittel eine bedeutende Verbesserung erfuhr; fernerseine Alfrede und Lommentar der Verrinikchen Reden des Cicero und der vonihm besorgte Eupplementband zu Spalding's Ouinrrilian. Im I. 1871wurde er an die Stelle des verstorbenen Professor« Konrad Schneider an da»JoachimSthalsche Gymnasium versetzt und erhielt bald darauf al« Anerkennung 'sseiner Verdienste um da« lateinische Sprachstudium da« philosophische Dortordi- ^x!om von der Philosoph-afacultät der Universität Bonn. Durch -ine Beraube- st,rung in der Dieecrion jenes Gymnasium« im I. 1825 wurde ihm jedoch seineStellung zu demselben zuwider, und er war im Begriff, einen Ruf als Professor derBercdlsamkeit an die Universität .stiel anzunehmen, als ihm die sich zugleich darbie- "tende Professur der Geschichte an der Kriegsschule in Berlin, welche er gegenwärtig ist»»«!noch bekleioet, vorzuziehen schien Nicht lange darauf erhielt er auch, was seinen EiiriPWünschen längst gemäß gewesen, «ine außerordentliche Professur an der borkigenUniversität, an welcher er seitdem ebenfalls historische und philologische Vorlesun-gen hält. Seit mehren Jahren beschäftigt er sich mit der Ausarbeitung eine«„Handbuchs der römischen Geschichte", in welchem sich die Mittheilung tiefeingeben-der Untersuchungen von ihm erwarten läßt und zu dem er auf seiner im I. 1831 "PMh,unternommenen italienischen Reise lebendige Anschauungen gesammelt. (47)
Zuylcn (Hugo Baron von), van Nyvelt, niederländischer StaatSmini-ster, ward am 1. Jul. 1781 zu Rotterdam geboren, und widmete sich früh der di-plomatischen Laufbahn, die er 1805 unter dem holländischen Gesandten am fran-zösischen Hofe, Gerhard Brantsen, betrat. Er ging 1807 al« Gesandtschaft«!-»--tair nach Madrid, wo er, nach der Abreise des Gesandten, Bcrhuell, bis 18>0 düitz, ^als Geschäftsträger blieb. Die Vereinigung Holland« mir Frankr-ich machte sei- «ich,.;ner Sendung ein Ende. Bei der Wiederherstellung seine« Vaterlande« zu Ende ^ "des Jahres 1813 besorgte er mehre wichtige Aufteäge in dem Hauptquartier derverbündeten Heere u»o wurde 1814 von dem souverainen Fürsten zum außeror- «q.dentlichen Gesandten am schwedischen Hofe ernannt. Nach Iwkijährigem Aufent- M>halt in Stockholm kam er al« Gesandter nach Madrid. Er schloß in demselben chvJahre mit Dom Pedro Cevallos den Vertrag von Alcala, welcher Z. Gelegenheitgab, der spanischen Regierung, die ihre damaligen Seerüstungen nicht sowol gegen »ii>,die BarbarcSkcn machte al« zur Wiedcrcroderung der amerikanischen Colonien be- -stimmte, vielfache Dienste zu leisten. Al« die Corte« 1813 ^
nöthigten, mehre Gesandtschaften einzuziehen, und unter
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