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Vierter Band (1834) S bis Z
Entstehung
Seite
1056
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1058 Zoologie

berg 1828), Gistl gab ein Verzeichniß der um München lebenden Käfer (Loieo-ptera ugri Slonacensi-", München 1829) und eine Übersicht der Verthiilungder Käfer in Barern überhaupt (Isis" 1829). Fcölich beschrieb die Wieklerschmet-terlinge WürtembergS (,,'lortrices VLürlembergicae", Tübingen 1828), Zagerdie fossilen Reptilien dieses Landes (Stuttgart 1828, 4.). Was Frankreich be-trifft, so steht dieKrume tiim^aise" oben an. Von den ausgezeichnetsten Ge-lehrten in den einzelnen Ordnungen bearbeitet, mit vortrefflichen Abbildungen ver-sehen, darf sie als Muster für ähnliche Arbeiten gelten. Ader cS sind außerdemauch einzelne Lhierclassen und Ordnungen der französischen Fauna vortrefflich be-arbeitet. So hat der ungemein fleißige Roux in Marseille eineOrmtüulvgiezirvven^ale" mit schonen Abbildungen geliefert. Seine -Vorstellungen der Krebsedes MitlelmeerS (Oustuccs eile ia meeliteruuee", Paris 1829 fg., 4.), allevon ihm selbst nach dem Leben gezeichnet, sind die besten, welche wir von diesenThieren besitzen; der Text dieses Werkes aber ist musterhaft genau und kritisch.Macquarl hat in einer Reihe von Abhandlungen die Zweiflügler des nördlichenFrankreichs (Oipterss <lu »i» ste ia Krrmce", Lilie 1829 fg.) sehr fleißig bear-beitet. Dcsmoulins hat Untersuchungen über die geographische Verbreitung derMollusken in Frankreich angestellt und Grateloup die Mollusken im -Departementeles laustes zum Gegenstand der seinigen gemacht. Endlich hat man die bedeu-tendsten Aufschlüsse, namentlich über die Thiere der niedern Elasten, Mollusken,Ringwürmern u. s. w., von Audouin, Milne Edwards (btecllvrcües zivurServer L l'irietoire auturelle üu lntorai üb la b'rance", 1. Bd., Paris 1882) zuerwarten. Von den übrigen südeucopäischcn Ländern ist nur Sovi's vortrefflicheOrnütivlogia tvscimi»" (Pisa 1829) zu erwähnen. Ein Verzeichnis der spani-schen Käfer und einiger Falken ward in derIsis" (1882) mitgetheilt. Die Nie»dcrländer haben sich vorzüglich mit den niedern Thieren ihrer Länder beschäftigt. EinVerzeichnis der wirbellosen Thiere Belgiens überhaupt lieferte van den Ende im 1b.Bande der Verhandlungen der Akademie zu Hartem. Auf Veranlassung einerPreisaufgabe erschien Waardenburg'S Abhandlung über die belgischen Weichthiere(dlvllusca Leigms", Leyden 1827, 4.), Kickx gab eine Übersicht der dravanlerz8zuopi>s Atoliuscvrum tirabantiae", Löwen 1830, 4 ). Zn England wirdin der neuern Zeit besonders auch die Aufmerksamkeit auf die Thiere niederer Elas-sen gerichtet, wie die Untersuchungen Thompson S und Anderer beweisen, Eurtis'britisch« Entomologie mit herrlichen Kupfern wird noch immer fortgesetzt. WaSdie Vögel betrifft, so erschien in der neuern Zeit ein eignes Werk über die Eier derin England einheimischen in Hewitson'Svriusb Oolog^" (London 1881). Sehrfleißig bearbeiten die Schweden ihre Fauna. Nilson (LüsuUmavisk Kanus",Lund 1829 81) liefert zu seiner Aufzahlung der skandinavischen Thiere auch Ab-bildungen derselben. Als ein Musterwerk genauer Beschreibungen und strengerkritischen Sonderling der Arten muß Gyllenhai's Werk über die schwedischen In-sekten, bis jetzt nur die Käfer umfassend (iusects Suecise", Bd. 1., in vier Ab-theilungen, Leipzig 1808 27), betrachtet werden. Fallen hat die HemiplerenSchwedens,llemipters Sueoise" (1829) zum Gegenstand seiner Untersuchun-gen gemacht. Zetterstebt untersuchte Lappland in entomologischer Hinsicht undlieferte eine vortreffliche Arbeit (Kanus iuseetorum Ospzmiusv", Hamm 1828)darüber, welche sich besonders durch genaue Angabe der GeschlechtSunterschiedeauszeichnet. Der Däne Faler lieferte eine gute Monographie der Fische ZslandS(Frankfurt am Main 1829, 4.). Für die Fauna Rußlands war in der neuernZeit besonders Eichwald (Tnnlvgia specislis", 1880) thätig. Was die Faunader außereuropäischen Länder betrifft, so hat sich vor allen Brasilien guter Bear-beitungen der seinigen, wenn auch nicht durch Inländer, zu erfreuen. Der PrinzMaximilian von Reuwied fährt fort, die zoologischen Ergebnisse seiner Reise in

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