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Vierter Band (1834) S bis Z
Entstehung
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1055
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Zoologie

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daß man sie nicht ohne Vorsicht wird benutzen können, indem dieser Naturforscherdabei sein neuestes Werk ( l'r»itä cl'OrintiuiIogie"), hinsichtlich der Ordnung,zum Gründe legt, in welchem sich eine Unzahl neuer, oft wenig haltbarer Gattun-gen findet, bei welchen man, sowie bei den einzelne» Arten, die Kritik sehr vermißt.Auch ist die Nomenklatur durchgängig französisch, was den Gebrauch sehr erschwert,sowie auch der Mangel fühlbar ist, daß die Anzahl der Arten, welche verschiedeneLänder bewohnen, nicht angegeben ist, sich daher ein numerisches Verhältnißnicht ergibt. Die Verbreitung einzelner Thiecclassen über die besuchten Länder habenL-sson, O. u oy (s.d.) und Gaimacd in den zoologischen Abtheilungen der französischenReisen um die Welt, deren wir schon oben gedachten, durch manche Bemerkungenerläutert. Was die Fauna von Europa betrifft, so haben wir zwar wenige, aberdesto ausgezeichnetere Werke über dieselbe erhalten. Zunächst ist Werner sAtla-,<ies oisoiiu» ci'Lurvpu" zu erwähnen, welcher noch nicht geschloffen ist und sich anTennninck's ,Manuel <1 Ormltwlttgi«" als inkegrirender Text anschließt. VonAgassi; haben wir ein Werk über die Süßwasserfische Europas zu erwarten, wel-ches nach den erschienenen Proben als ein Meisterwerk zu betrachten sein wird.Dejean hat mit Boisduval ein Werk über die Käfer Europas (Ooleopteres st'Lu-rope", Paris 1829) begonnen, welches nicht blos alle bekannt gewordenen Artenbegreift, beschreibt und abbildet, sondern auch deshalb als besonders wichtig er-scheint, weil es zugleich die exotischen Gattungen charakteristrt. Van der Lindengab ein Weck über die Hymenopteren Europas (llxmcuoptera europaeu",Brüssel 182? 29), welches leider nicht vollendet wurde. AIS ein Meisterstücksteht für diese Znsektenvrdnung Gravenhorst'SIckneumonologiu europuea"<3 Bde., Leipzig 1829) da. Wie wenig es aber möglich ist, bei allem Fleiße, beieiner Unterstützung durch die bedeutendsten Sammlungen und Mittheilungen allerArt, etwas Vollständiges zu liefern, geht daraus hervor, daß der französischeHymenopterolog Farjeau bei Anzeige dieses Werkes die Bemerkung macht, daß eria seiner Sammlung noch an 1000 Arten Jchneumoniden besitze, welche bei Gra-«mhcrst fehlen. Die europäischen Lepidopteren begann Ochsenheimer ebenso gründ-lich als kritisch zu beschreiben, und jetzt hat Lreitfchke dieses Werk (Die Schmet-terlinge Europas", Leipzig seit 1807) mit des neunten Bandes erster Abtheilungdem Schlüsse nahe gebracht. Hübncr's unübertroffene Tafeln fanden anGeyer einen wackern Forlsetzer. Wccthvoll sind die Beiträge von Freyer.Meigen lieferte Abbildungen der europäischen Schmetterlinge, die indessen Man-ches zu wünschen übrig lassen. Dagegen besitzen wir in seiner mit dem sechstenBande (1830) geschlossenenSystematischen Beschreibung der bekannten euro-päischen zweiflügeligen Znsekten", ein sowcl hinsichtlich des Textes als der Abbil-dungen classisches Werk. Der gesummten europäischen Entomologie ist endlich einWerkchen gewidmet, von Ahrens gegründet, von Germar fortgesetzt,ksunsmeectorum Lurvpue", von dem jährlich wenigstens einige Hefte mit wohlge-lungemn Abbildungen erscheinen. Für die Fauna der einzelnen Theile Europasist mehr oder weniger gesorgt. Was Deutschland betrifft, so ward Sturm's, be-sonders durch seine genauen und schönen Abbildungen sich auszeichnendes Werk inBezug auf die Amphibien und Mollusken vollendet; eine Abtheilung der Käferward ebenfalls als ein selbständiges Ganzes geschloffen. Dagegen wurde mit derNaturgeschichte der Vögel erst der Ansang gemacht. Pfeiffer lieferte in dem drit-ten Hefte seinerSystematischen Beschreibung deutscher Süßwasser- und Land-Mollusken" eine kritische Aufzählung derselben mit schönen Abbildungen. Die«Ntomologische Scction der naturforschenden Gesellschaft zu Breslau gabBei-ttäge zur Entomologie, besonders in Beziehung ausSchlesien" iBreslau 1829),heraus, welche in mehrfacher Hinsicht wichtig sind. Kleederg lieferte eine Aufzäh-tllng der in Preußen einheimischen Weichthiere (Muiluscs boruasicrr",