Wallin
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Wallich
Mctorien noch belebt und zusammengehalten werden, ohne Unterschied aufRangunbBeruf, die Hermenbüsten ausgezeichneter Deutschen aufgestellt, wobei zu bemerkenist, daß der König die Auswahl auf die nächsten germanischen Verwandten, Hol-länder, Niederländer, und auch auf Frauen, als auf Maria Theresia, Katha-rina II,, Amalia von Hessen, ausgedehnt hat, sowie er auch den Verdiensten Lu-ther's gerechte Würdigung durch Aufstellung seiner Büste wiederfahren läßt. DieAnzahl der fertigen Büsten, die aus den Werkstätten der bedeutendsten deutschenBildhauer hervorgegangen, beläuft sich bis jetzt auf 90; Plätze sind 140, DerBau, der in seiner ganzen Ausdehnung über den Bergrücken über 1000 Fuß, inseiner Höhe von der untersten Stufe bis zum Gipfel des Frontispices 450 Fuß be-trägt, wird von Terrassen aus cyklopischem Mauerwerk nach dem vordem Abhangzu gestützt, die sich siebenfach bis zu den Tempelstufen erheben. Um nun aber die-ses festliche Gebäude auch zum MitPlpunkt festlicher Tage zu machen, hat der Kö-nig zugleich bestimmt, daß Büsten ausgezeichneter Lebenden verfertigt und nach ih-rem Tode mit geziemender Feierlichkeit in das Heiligthum aufgenommen werdensollen. Zu dem Ende ist eine Halle im Souterrain angebracht, in welcher die Ex-pectanten aufgestellt bleiben bis zum Tage ihrer Erhöhung, Endlich ist noch einesRaumes zu gedenken, der sich im Epistodvmos des Tempels befindet, in welchemdie Werke oder Biographien der im Innern gefeierten Kriegs- und Friedensheldenaufgestellt werden, um den Besuchenden in Stand zu setzen, sich auch mit dem un-sterblichen Theil Jener in erfreuliche Verbindung zu bringen. Auf diese hier angedeu-tete Weise wird der Gedanke des Königs, ein Ehrendcnkmal deutscher Geschichte zustiften, ausgeführt, und sind nicht eines Jeden Anfoderungen damit befriedigt, soliegt die Auffoderung an andere Große, oder an das gesammte deutsche.Volk um sonäher, den reichhaltigen, nun einmal angeregten Stoff, der die Elemente einerVerbrüderung der geistigsten Interessen in sich trägt, auf anderem Wege weiter aus-zubilden, (13)
Wallich (Nathanael), geboren 1787 zu Kopenhagen, sing 1803 seineakademischen Studien auf der Universität daselbst an. Nachdem er sich früher derThierarzncikunde gewidmet hatte, studirte er später Medicin und zugleich Botanik.Erging 1807 nach Ostindien als Arzt beim dänischen Etablissement in Seram-pore, betrieb aber auch da eifrig sein Licblingsstudium, die Botanik, Dies undseine Verdienste um die Wissenschaft, gaben Veranlassung, daß er 1817 von derbritisch-ostindischen Compagnie als Dircctor ihres botanischen Gartens in Kalkuttaangestellt wurde. Auch um den botanischen Garten zu Kopenhagen erwarb er sichVerdienste durch reiche Sendungen von Samen und Pflanzen, sowie die dortigeUniversitätsbibliothek ihm eine seltene und zahlreiche Sammlung britisch-indischerSchriften verdankt. Die zu Kalkutta erscheinenden „Asiutrc ke,earcbo-" enthal-ten in den Jahrgängen von 1816 an mehre von W, geschriebene gelehrte Abhand-lungen, An dem von dem verstorbenen Dr, Roxburgh ausgearbeiteten, von Dr.Carey herausgegebenen schätzbaren Werk: „klura luilica or clescriptions okln-äiun plnnts" (Serampore 1820), nahm, sowie ein anderer Däne, Ilr, König,auch W, bedeutenden Theil, indem er nicht nur zahlreiche von ihm zum Theilneuentdeckte Pflanzen lieferte, sondern auch das Ganze von ihm revidict wurde.In der Vorrede hat Carey die Verdienste W.'s mit vielen Ruhm erwähnt. DasPrachtvoll ausgestattete Werk: „klantue u-iuticue rmiores, or eivscriptions anckügurcs os er select number ol uopubiisliv«! Ira-t lackier plernts", das Abbildungeni"> größten Maßstabe enthält, erschien seit 1830 in Lieferungen und wurde 1833vollendet, ^ > v ^
, WalNn (Johann Olaf), schwedischer Dichter und Theolog, geboren am15, Oet. 1779 in dem Kirchspiel Horn Juna in Dalecarlien, der Sohn ei-nes Offiziers, begann 1799 seine Studien aus der Universität zu Upsala, und