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Vierter Band (1834) S bis Z
Entstehung
Seite
864
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864 Wahl Wahlberg

<2 Hefte, München 1828 32), seine Beiträge zu Oken'SIsis" und durchseine in den Schriften der Münchner Akademie abgedrucktedlvnogrspkia p,si.tscorum" dauernde Verdienste.

Wahl (Christian Abraham), Doctoc der Theologie und Superintendentder Diöces Oschatz im Königreiche Sachsen, geboren zu Dresden am 1. No»1773, der Sohn eines Schuhmachermeisters, besuchte 1785 93 die Kreuz-schule zu Dresden und sodann die Universität zu Leipzig, wo er sich dem Stu-dium der Theologie widmete. Insbesondere war daselbst das innige und ge- >naue Verhältniß, in welchem er seit 1795 mit dem Professor Dr. Keil stand,für seine wissenschaftliche Ausbildung von bedeutendem Einflüsse. Im Can-'didatenexamen vor dem Oberconsistorium zu DreSden, dem er zu Ostern 1797 -sich unterzog, ward ihm die erste Censur und zugleich die Ausicherung ertheilt, invier Jahren angestellt zu werden. Demzufolge erhielt er auch 1801 da« Pfarr-amt zu Frießdorf und Rammeldurg in dem damals sächsischen Antheile derGrafschaft Mansfeld. Die Muße, welche ihm seine Berufsarbeiten gestatte-ten, benutzten zu schriftstellerischer Thätigkeit und es erschienen von ihm in je-ner Zeit dieHistorische Einleitung in die sämmtlichen Bücher der Bibel, alsDorbereitung auf den christlichen Religionsunterricht" (Leipzig 1802), welch, lspäter ins Holländische übersetzt wurde, und dietzuae-lione- tkeologico- jckogmatics« csuckicksti» tkeolvgise ersmilli Public» seee snhjeeturi» pro-positae" (Leipzig 1805). Nachdem sein Pfarramt 1807 dem neuerrichtetenKönigreich Westfalen einverleibt worden war, rief ihn im nächsten Jahre derKirchenrath zu Dresden wieder nach Sachsen zurück, indem ihm das Amt ei-nes Oberpfarrers zu Schneeberg übertragen wurde. Da damit zugleich dieAufsicht über die dortigen Schulen, insbesondere über das Lyceum verbundenwar, so veranlaßte ihn dies, mit erneutem Fleiße sich dem Studium der Phi-lologie zuzuwenden und die den Wissenschaften fich widmenden Jünglinge zueinem vorzüglichen Gegenstände seiner Aufmerksamkeit zu machen. Gleich beiseinem Amtsantritte schrieb erVorschläge und Bitten an Ältern, Lehrer undErzieher, betreffend die Bildung und Erziehung des jetzt unter uns aufblühendenMenschengeschlechrs" (Leipzig 1808). Außerdem gab er, während seines Auf-enthaltes in Schneeberg, einige Programme abgerechnet, nur dieHistorisch-praktische Einleitung in die biblischen Schriften" (2 Bde., Leipzig 1820) her-aus, indem er sich vielfach mit exegetischen Vorarbeiten beschäftigte. Nachdemer 1823 als Pfarrer und Superintendent nach Oschatz versetzt worden war, trater mit derLIsvis he»ri 3'estamonti Philologie»" (Leipzig 1822,2. Allst. 1829;im Auszuge 1831), welche seinen Rufals gelehrter Theolog begründete, wegen ih-rer Zweckdienlichkeit große Verbreitung fand und durch Edward Robinson, Profes-sor zu Andover 1825 ins Englische übersetzt wurde. Von seinemBiblischenHandwörterbuch für jede Classe von Bibelverehrern", erschien bis jetzt nur einTheil (Leipzig 1825). Ohne sein Wissen und Zuthun ertheilte ihm 1827 dietheologische Facultät zu Leipzig das Diplom eines Doctors der Theologie, wo-zu die in seinem und seiner Diöcesanen Namen dem Kanzler Dr. Niemeyer zuHalle bei seinem Amtsjubiläum überreichte GratulaticnsschriftDs psrticuis«

«1 et prsepositiouis rix spuck kiori T'estsmeuti scriptores usu «t poteatste(Leipzig 1827) die nächste äußere Veranlassung war. ' (70)

Wahlberg (Peter Fredrik), geboren zu Gothenburg am 17. Jun. 1800,wo sein Vater Großhändler war, begann seine Studien in Linköping, und kam1818 nach Upsala, wo er 1824 Doctor der Philosophie, 1827 der Medicin wurde.Unmittelbar nachher ward er daselbst als Professor der Ökonomie angestellt. Dar-auf unternahm er 1828 30 eine Reise durch Dänemark, Deutschland, d,eSchweiz, Italien, Frankreich und Holland. Noch während seiner Abwesenheit