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Vierter Band (1834) S bis Z
Entstehung
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Barnbüler

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jeher durch eine sehr mäßige, eingezogene Lebensweise ausgezeichnet; man kann sagen,daß er einzig für die Bücher und mit den Büchern lebt. Er ist Mitglied der antiqua-rischen Gesellschaft und wurde 1829 zum Mitglicde der königlicben Akademie derInschriften ernannt. Durch seine Betriebsamkeit ist die Bibliothek mit vielen sel-tenen Inkunabeln, wie auch mit einer Menge Bücher in fremden Sprachen berei-chert worden Man betrachtet ihn als den gelehrtesten Bibliographen Frankreichs.Seine Hauptarbeit ist sein Katalog der auf Pergament gedruckten Bücher:datu-

18222>), worauf er als Fortsetzung folgen ließ:(lataivAue des Urres im-

particuliöre«" (4 Bde., Paris 1824 28). Beide Werke vereinigen, wie Ebertsagt, bibliographische Genauigkeit, mannigfaltige und gründliche Belehrung, be-queme und gefällige Form. Sein erstes bibliographisches Werk, welches auch da-zu beitrug, ihm die Stelle an der königlichen Bibliothek zu verschaffen, war dieBeschreibung der vom Herzoge von Balliere nachgelassenen Handschriften, welcheden ersten Theil des in 3 Bänden 1783 herausgegebenen Verzeichnisses der Bücherdieses reichen Bücherfreundes ausmacht. V. hat außerdem einige kleine Abhand-lungen geschrieben, als eine Notiz über Colard Maasiou, Buchdrucker zu Brüggeim 15. Jahrhundert und eine andere über ein Manuskript der königlichenBibliothek: Dournois da in OratluiL« (beide imUsjirit des jaurnnux" 1780).Was V. Debüre's Familie zu verdanken hat, bat er durch die Anstellung einesNeffen der Herren Dcbüre, Namens Magnien an derselben Bibliothek ver-golten. . (25)

Varnbülcr (Ferdinand, Freiherr von), würkembergischer Generalquar-tiermeister und Generallieutenant, wurde am 5. Der. 1774 zu Ludwigsburg ge-boren; und trat kaum 15 Jahre alt in die Karlsakademie zu Stuttgart, wo er sichbald durch vorzügliche Geistesanlagen auszeichnete. Frühzeitig zum Kriegsdienstebestimmt, widmete er sich hauptsächlich den hohem Kriegswiffenschaften und derMathematik. Nachdem er alle Auszeichnungen erhalten hatte, welche in jenerLehranstalt eingeführt waren) trat er 1792 als Unterlieutenank in die Linie. ImFcldzug 1793 wurde er dem Commandanten des würtembergischen Contingents,Generallieutenant von Stain, in der Eigenschaft eines Stabsadjutanten zugetheilt.Zur Belohnung seines Diensteifers ward er schon 2 Jahre darauf zum Haupt-mann und Flügeladjutanten des schwäbischen Kreises ernannt, eine Stelle, die un-ter den damaligen Umständen von nicht geringer Wichtigkeit war, und der Feldzug1796 gab Gelegenheit zu beweisen, daß der 22jährige Jüngling derselben würdigvorzustehen im Stande war. Den Antheil, welchen die schwäbischen Kreistrupxenan diesem Feldzuge nahmen, hat er dargestellt in seinemBeitrag zur GeschichtedeS Feldzugs 1796 in besonderer Rücksicht auf das schwäbische Corps" <Al-tona 1797), der noch jetzt wegen der vielen taktischen und strategischen Bemer-kungen für die Kriegsgeschichte von großem Werthe ist. Bei Gelegenheit desRheinübergangcs der Franzosen unter Moreau im Jun. 1796 zeichnete er sichin dem siebenstündigen Gefechte bei Kehl durch Tapferkeit, Umsicht und Ausdaueraus. Im I. 1797 zum Hauptmann im Generalquartiermcisterstab befördert, ver-wendete er die Zeit des Friedens, zur Ausarbeitung militairischer Denkschriften, de-ren eine den Beifall des Erzherzo s Karl in so hohem Grade erhielt, daß ihm lvondiesem wiederholte Anträge zum Übertritt in östreichische Dienste gemacht wurden.Der Herzog Friedrich von Würtembcrg ernannte ihn 1799 zu seinem Flügeladju-tanten, in welcher Eigenschaft er an den rühmlichen Treffen bei Rordheim undLausten, und insbesondere an der Leitung derselben den größten Antheil hatte.

dieser englische Bibliograph entwirft in seiner Rcisebcschreibung ein richtiges Bildde« paiiser ConservatorS,