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Vierter Band (1834) S bis Z
Entstehung
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Torrijos

dcr durch das Einverständniß eines Theils der Besatzung begünstigt ward und ge-fährlich genug für die spanische Regierung hätte werden können, wenn nicht dieBehörden in Andalusien Kraft und Wachsamkeit entwickelt hätten. Es scheintdaß sie durch Kundschafter in Gibraltar die Schritte der Geächteten genau be-obachten ließen und gut bedient wurden. Die glückliche Vereitelung der Unter-nehmung Mina's in den Pyrenäen hatte überdies der spanischen Regierung neueKrast gegeben. Was T. und seine ihm treu gebliebenen Gefährten endlich be-wog, Gibraltar zu verlassen, ist noch nicht völlig aufgeklärt. Nach einigen An-gaben wurden sie von den englischen Behörden in Gibraltar »erfolgt und zudemEntschlüsse gebracht, eine andere Zuflucht zu suchen, wiewol dagegen bestimmtbehauptet wird, dcr Gouverneur habe sie nicht strenge behandelt und ihnen erklärt,daß sie Pässe und den Schutz dcr englischen Regierung zu jeder Reise, nur nichtauf das spanische Gebiet erhalten sollten. Selbst in dem amtlichen Berichte desspanischen Generals Manzo ward ausdrücklich gesagt, die Geächteten hätten an-fänglich die Absicht gehabt, sich nach Algier zn begeben. ES ist wol nicht zu be-zweifeln, daß sie durch die List einiger spanischen Unterdeamten sich verleiten ließen,in Spanien zu lande», da man ihnen vorgespiegelt hatte, die Besatzung von Ma-laga werde sich mit ihnen an einem bestimmten Orte der Küste vereinigen. T.und sein Schicksalsgefährte Manoel sollen sogar kurz vor ihrem Tode versichert ha-ben, der spanische Minister Sambrano selbst habe sie durch einen Bries verleitet.T. ging in die Schlinge. Er verließ in der Nacht vorn 30. Nov. zum 1. Der.1831 mit 55 Gefährten Gibraltar in zwei Fahrzeugen ohne Borwiffen desGouverneurs, der erst am folgenden Morgen von dem spanischen Eonsul ihreFlucht erfuhr. Die spanischen Wachschiffe an den Küsten verfolgten und zwan-gen sie, bei Fuengirola, nicht weit von dem verabredeten Orte zu landen, undihre Barken zurückzulassen. Die Behörden hatten nach allen Richtungen KriegS-völker entsendet, um den Geächteten den Rückzug nach Gibraltar unmöglichzu machen, und eine Brigantine lief aus, damit T. nicht wieder das Meergewinnen könne. Der General Gonzalez Moreno brach alsbald von Malagaauf, die Gelandeten auszusuchen, die viel zu schwach und wie es scheint kaumhinlänglich bewaffnet waren, als daß man ihnen den Versuch, sich in Spanienfestzusetzen, hätte zutrauen können. Am 1. Der. kam die Nachricht, die Geäch-teten hätten in dem MeierhsfJngles Zuflucht gesucht. Am Abend verlangte T.sicheres Geleite, um sich mit Moreno zu besprechen. Er wollte sich mit seine» Ge-fährten ergeben,'wenn ihnen ihr Leben gesichert würde. Der General gestattete nur6 Stunden Bedenkzeit zu unbedingter Ergebung; nach Ablauf dieser Zeit sollt«der Angriff der dreimal überlegenen Kriegsvölker gegen den Meierhoj erfolgen.T. ergab sich und wurde mit seinen Gefährten nach Malaga geführt. Es ward einEilbote mit dieser Nachricht nach Madrid gesandt, woher alsbald dcr Befehl anden General Moreno kam, die Gefangenen erschießen z» lassen, und ihnen nurZeit zu christlichen Tröstungen zu gewähren. Das grausame Gebot wurde vollzo-gen, und nur der Engländer Boyd, der sich unter den Gefangenen befand, erhieltinsofern eine Auszeichnung, als man seinen Leichnam an den britischen Eonsulzur Beerdigung ablieferte. Als die Nachricht von T.'s Gcsangcnnehmung in Pa-ris ankam, eilte Lafayekle zu dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten »nd

verlangte die dringende Verwendung der französischen Regierung, weiche zu diesemZwecke sogleich einen Eilboten nach Madrid sandte. T.'s Gattin, die seit ihr«6Gemahls Abreise aus England in Paris lebte, eilte gleichfalls nach Madrid, er-hielt aber schon in Bordeaux die Botschaft von seinem Tode. In London ward imFebr. 1832 eine Unterzeichnung zu ihrer Unterstützung eröffnet, welche besondersdurch den Admiral Codrington thätig befördert wurde. T. war in seinem Privat-leben höchst achkungSwerth, wie in seinen Sitten, edel in seinen Gesinnungen und

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