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tion vielfach unterstützt. Auch der Marquis ven Palmella begab sich in dieser Ab-sicht im Sept. 183b von Terceira nach London. Allein weder die englische nochdie französische Regierung mischten sich unmittelbar in den Bruderkrieg, verhinder-ten jedoch nicht Anwerbungen, Anleihen und Aufkäufe von Schiffen und KciegS-bedars für den Dienst der Donna Maria, sowie sie dies auch den Agenten DonMiguels zu thun gestatteten. Jedoch durfte kein für Donna Maria ausgerüstetesSchiff aus einem britischen Hafen unmittelbar weder nach Terceira noch nach Por-tugal absegeln. Don Pedro schickte daher Dampsboote mit der angeworbenen Mann-schaft nach dem Sammelplätze Belle-Jsle an der französischen Küste. Bon hiersegelte er am Bord der Rainha da Portugal mit der ersten Abtheilung seiner Expe-dition am 20. Fedr. 1832 nach Terceira ab, wo er mit Jubel aufgenommenwurde. Mit großer Thätigkeit organisirte er daselbst und in Sän Miguel ei» La»-dungshecr, das aus Abenteurern und Soldaten aus allen Nationen bestand. End.lich war Alle« zum Angriff auf Portugal vorbereitet und am 27. Jun. 183t segelteDon Pedro von Sän Miguel mit etwa 7000 Mann Truppen ab, die von Villa-flor, Stubb« und einigen englischen und französischen Offizieren befehligt wurden.Am 8. Jul. 1832 landete die Expedition bei Porto. Don Pedro bemächtigte sichdieses wichtigen Platzes ohne Widerstand, und errichtete daselbst eine Regierungim Namen der jungen Königin; er selbst trat als Regent und Vormund an dieSpitze derselben. Seitdem war Terceira nicht mehr die Basis und der Mittelpunktder Macht der Donna Maria. Mit Recht aber erhob Don Pedro im Namen sei-ner Tochter, die sich damals in Paris befand, den tapfern Villaflor zum Herzogvon Terceira. (Vcrgl. Don Pedro, Portugal und Villaflor.) (7)Teste (Jean Baptiste), französischer Abgeordneter, zu Bagnols im Gar!»departemcnt am 20. Oct. 1780 geboren, von geistlichen Lehrern im Collcgium zuLyon erzogen, verließ im 14. Jahr die Schule, trat kurz darauf als Redner in denElubS auf, wurde, noch ehe er 15 Jahr alt war, von seinen Landsleuten zumRepräsentanten in Valence erwählt, wo die Abgeordneten von 71 Volksgesellschaf-ten zusammenkamen, folgte dann seinem Vater, als dieser bei dem Alpenheere eineZuflucht vor den Terroristen suchen mußte, begleitete ihn weiter nach Italien, wohiner vor der entgegengesetzten Partei floh, wurde mit ihm verhaftet, kurz darauf bei derHcerverwaltung angestellt, ward auf die Emigrirtenliste gesetzt, durfte endlich nachdem 13. Vendcmiaire des Jahres IV. nach Frankreich zurückkehren, wurde in seinerHeimat Secretair derMunicipalverwaltung und kam dann nachParis, um die Rechtezu studiren. In seinem 21. Jahre wurde T. Advocat und wenige Monate späterLehrer an der pariser Rcchtsakadcmie. Nach dem Tode seines Vaters 1807 begaber sich nach Nismes und gehörte bald mit Manuel und LaromiguiereS zu den be-deutendsten Advocaten des südlichen Frankreichs. Als bei Napoleon's Rückkehrvon Elba der Bürgerkamps in Nismes ausbrach, kam T. nach Paris, sah denKaiser und wurde beauftragt, die Gegend, die er geflohen, zur Ruhe zurückzu-bringen. Er führte dies mit großer Geschicklichkeit aus, wurde 1815 General-lieutenant der lyoner Policci, darauf von seinen Mitbürgern in die Kammer derRepräsentanten geschickt, mußte aber auf Fouche'S Befehl, der seine Gegenwart inParis fürchtete, auf seinem Posten in Lyon bleiben. Er leistete dort große Dienste,zumal als das Volk aufstand, um sich der Vollziehung der Eapitulation zu wider-setzen. Nach der zweiten Restauration mußte T. das Land verlassen, begab sichnach Belgien, wurde der bedeutendste Advocat zu Lüttich, vertheidigte da« Jour-nal „Aercure survoiliunt" gegen eine in Auftrag des russischen und östreichischenHoseS unternommene Anklage, ward verbannt, erhielt aber 22 Monate später dieErlaubniß nach Belgien zurückzukommen. Erst nach der JuliuSrevolution erschiener wieder in Frankreich und wurde Abgeordneter. Eine Zeit lang machte er vielAuffehen, und trat zwar später in den Hintergrund zurück, doch nimmt er gewöhn-lich an wichtigen Verhandlungen Antheil. (li>)