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durchaus abholden, immer praktischen Streben« und bei seinem entschiedenen V,schmähen aller Ostentation, während des Landtag« von 1832 von Vielen im VEfür einen Anhänger ministerieller Willkür gehalten, während er gleichzeitig andersseit« als der gefährlichste Rcvolutivnnair verlästert wurde, ist vielleicht nur aus lahalben Öffentlichkeit jener landständischen Verhandlungen und au« der FlaW,Derer zu erklären, welche in der Masse als Tonangeber das Wort führen. W«aber in den drei letzten Jahren S.'S Gang unparteiisch hat beobachten köm,,,wird bezeugen müssen, daß er, unbekümmert um das Urtheil der rechten undlirrloiSeite, mit immer gleichem und festem Schritte sein hohe« Ziel ruhig aber sich» ^verfolgt hat, und daß er an Liebe zum Vaterlande und zum Volke, an Gründlich!keil und Umfang des Wissens, an Kraft und Klarheit der Rede, au Unabhärrgiz- ^keit des Charakters und Einfachheit der Sitten, an Reinheit des Willen« undun-ermüdetem Fleiße von keinem Mrtgliede der hanöverischen Ständeversammlurrgübertroffen wird. S. ist seit dem 15. Nov. 1833 durch die Wahl des MagiersBürgermeister in seiner Vaterstadt Osnabrück, die schon im Sommer 1831 s,im >Verdienste um da« Vaterland durch Darbringung eines Ehrenbecher« dankbar an-erkannt, und von welcher er, da die Schatzräthe als solche nach dem neuen Grund-gesetze nicht mehr Mitglieder der Ständeversammlung sind, zu dem am 5. Dn.1833 eröffneten hanöverischen Landtage einstimmig abgeordnet wurde.
Suabcdissen (DavidTheodor August), geboren 1773 zu Messungen,wo sein Vater Justizamtmann war, hatte nur einen mangelhaften und unooll-kommnen, ja sogar einst wegen der Mittellosigkeit seiner Ältern ein ganze« Jahrlang unterbrochenen Unterricht erhalten, als er 1782 schon eine Freistelle an darrStipendium zu Marburg erhielt und daselbst zu studiren anfing. Sein augr-strengter Fleiß suchte jene Mängel noch durch philologische und andere allgemein,wissenschaftliche Vorlesungen, die er in den ersten Studienjahren hörte, zu verbrs-iern, und nachdem er bis 1793 Theologie studirt halte, ward er in die Zahl duEandidaten aufgenommen. Kurze Zeit war er Hauslehrer bei einem Prediger inAllendorf, denn schon 1795 erhielt er die Stelle des zweiten Major« an dem Sti-pendium zu Marburg. Er wurde 1800 Professor der Philosophie an der höh»,Landesschule zu Hanau < damals halb Universität, später mit dem dortigen Gym-nasium vereinigt), legte aber 1803 diese Stelle nieder, um eine Erziehungsanstaltin Homburg vor der Höhe anzulegen, die er bald nach Hanau verpflanzte, und be-kleidete seitdem mehre Lehrerstellcn in Lübeck (seit 1805), in Kassel (seit 1812)und als Jnstruetor dcS Prinzen Friedrich Wilhelm von Hessen, jetzigen Kurprinzenund Regenten, worauf er endlich (seit 1822) als ordentlicher Professor der Phi-losophie in Marburg angestellt wurde. Während dieser pädagogischen Thätig-keit, aus welcher auch mehre Schriften pädagogischen Inhalt« hervorgingen,z. B. „Briefe über den Unterschied in der Erziehung der Knaben und der Mädchen"(Lübeck 1806); „Ein Beitrag zur Entwickelung des Begriffs der Methode inder Erziehung" (Lübeck 1808); „Allgemeine Gedanken von dem Unterrichte undder Disciplin in Bürgerschulen und Lyceen" (Kassel 1812), war der bessere Thests-iner geistigen Kraft auf die Philosophie gerichtet, und dieses Feld der Literatur istes, worin sein Name mit Auszeichnung zu nennen ist. Schon während seinerUniverfitäisjahre hatte ihn da« Bedürfniß einer selbständigen Überzeugung überda« Wesen de« Menschen und sein Verhältniß zu Gott und Welt, diesem Studiumzugewendet, und angeregt durch Bering's Vorlesungen und durch K. Ehr.Schmid'ö und Reinhold'«, später durch Kant'« Schriften selbst, war auch er«»"der damals fast unwiderstehlichen Gewalt der Kantischen Lehre ergriffen worden.Sein Geist konnte sich jedoch schon damals nirbt in eine strenge philosophtich'Schulform fügen — ein nachmals wejcntlicher Charakter seiner philosophssehe"Lehre — und so sträubte er sich bald gegen den Kantischen Formalismus, un
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