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^ Sachsen - Menburg
»berMqen gewährt. Worten. , Nach diesen Erlassen einerseits, und durch die mit, dem 1 Ort. 1833 erfolgte Übernahme des ArmenwesenS auf die Gemeinden ande-
ergab sich seitdem bei dem Steuer-tat ein jährliches Deficit von 7872Thaler, welches sich auf das Jahr 187 4 durch vorübergehende außerordentlicheB-rwilligungen, namentlich zu Straßenbauten erhöhte, das man aber deshalbungedeckt ließ, weil ohnehin eine wesentliche Änderung im System der indirekten'übn,, ß,> Abgaben bevorsteht, über eine Regulirung der Grundsteuer und die Aufhebung.? der bisherigen Steuerfreiheiten gegen angemessene Entschädigung liegen Gesetzent-^ würfe zur landschaftlichen Berathung vor. Das Kammercollegium und die Lan-deSregierung als Obersteuerbehörde bilden zusammen, zur gegenseitigen Cönlroli-rung und zur Berathung erheblicher Verwaltungsfragen, das Finanzcollegium.ünmittelbar unter diesem und mit Gewährleistung der Kammer und der Landschaftsteht die Landesbank; sie leiht Capitalien von Ausländern, jetzt zu 24"„, vonInländern zu 3 , und leiht aus zu 4 — 44 " Die Militairverwallung bewegt
ire»!.« sich natürlich in sehr engen Grenzen. Auch ihre Wirthlichkeit ist von den Ständen
»iü E . rühmend anerkannt worden, obschon für das Militaik manche Verbesserung bewirkt
»s»n»zij, insbesondere 1829 eine sehr zweckmäßig eingerichtete Caserne angelegt wmde.1 nntimar Noch besteht im Lande die Consistorialverfassung in ihrem frühern Umfange.
Ernststorium hat außer seinem nächsten Zweck auch Jurisdiktion^ und Ver-" waltringsbesugniffe, namentlich die Ehesachen, Processe gegen Geistliche und Schul-
i'Wji ov ,,hrer und die Umlagen zu kirchlichen Bedürfnissen. Grad« in den drei letzten
. ,lWy Jahren hat sich durch einzelne aber beträchtliche Schenkungen an Kirchen und'
l» "chi l» Schulen, durch den Neubau von tüchtigen Schulgebäuden in drei Städten und
«ck »i,!r mehren Dörfern ein tröstlicher Beweis ergeben, daß nicht aller Sinn ersterben ist.
WsiiklD Die Geistlichen sind seit dem 1. Jul. 1832 Mitglieder der Dienerwitwenan-
iLmiM»;!!- stM, weiche gegen einen Besoldungsabzug von 3st der Witwe und den Kindern
«ii klgir (letztem bis zum zurückgelegten 21. Lebensjahre) eine Pension zu der Höhe von. li L»»«! Aß des Gehalts gewährt; auch die Schullehrer haben ihre baldige Aufnahme iyicv m»!ii. diese Anstalt zu erwarten. Die Geistlichen haben 1832 einen Verein zur Unter-s ich' «t» stützunz bei Sterbefällen geschlossen, fle und die Schullehrer sich zu cirzer gegenseiti-gen Brandunterstützungskasse vereinigt. Das Schullchrerfeminar wurde 1832»ab mit um mehre Stellen erweitert. Die Bibliothek hat erst seit 1829 einen, wenn auch, Witz. A noch kleinen regelmäßigen Fonds; die andern Anstalten sind ihrem Zweck treu ge-L.Wt Arln blieben Durch Unterstützung des Herzogs wurde 1831 die Gewerbschule In Al-»ndurg erweitert und in den übrigen Städten Filialschulen gestiftet. Das Lyceumin Eisenberg ward ebenfalls 1832 erweitert. Der Herzog führte vom 1. Jan.du Niwi!» 1ö27 bis dahin 1832 die Mitaussicht über die gemeinsame Universität Jena imM li«W Namen der Höfe zu Koburg und Meiningcn, und neben dem die andere Hälfte ver-tretenden Sachsen-Weimar.
ch biln>!»>r Die Gesundhcitspolicei wild durch eine Medicinalordnung verbessert werden,u jbi iii Dt deren Ausarbeitung mit Benutzung der fleißigen Materialien des Obermcdicinal-zWj^ Pierer jetzt begonnen wird. Der innere gewerbliche Verkehr hat sich in neuererZeit mindestens nicht verschlimmert. Den Städten werden die zu ihrem Bestehen'l uoihwendigen Erhaltungsmittel, Handwerke, Brauerei, Marktverkehr, nicht ent-
zogen, vielmehr, wo cS sein kann, früher dem platten Land ertheilte Concessionen zu-rückgenommen; man bemüht sich aber, zwischen den Städten und in den Städten. Concurrenj herzustellen. Da nach alten Verträgen Altenburg seinen Salzbe-
^ "us der Saline Neusulza bei Kamburg nehmen muß, so sind, dieses erschwe-z»iiF Verhältniß erträglich zu machen, in der neuesten Zeit die nöthigen Vorschril-eßsichshen. Monopole und ausschließende Privilegien können nach dem Grundge-setz' r^ ertheilt und ertheilte nicht erneuert werden, und wo es mit Billigkeit ge-ri ichehen kann, wird die Ablösung der bestehenden vermittelt. Das Münz , Maß-
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