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Sachs-n seit dem Jahre 1827
Die Commission, deren Vorstand seitdem der
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dir bewaffneten Bürger nur noch aus einige Tage in Anspruch nehme und sie balddurch die Theilnahme drs Miiitairs erleichtern werde. Es wurde zwar Allen, wel-chen ihre Verhältnisse den Austritt aus den Reihen der Bürgerwehr wünsch-ms-werth machten, gestattet, sich um ihre Entlassung zu melden, aber zugleich an-gekündigt, daß eine neue Einrichtung der Bürgerbewaffnung vorbereitet «erdensollte. Diese Bekanntmachung mochte auch darum beschleunigt werden, weil eSder Regierung wichtig sein mußte, das Land bald in einen äußerlich ruhigen Zu-stand zurückzuführen, da die Nachbarn die Bewegungen in Sachsen nicht ohne Be-sorgniß betrachtet hatten; aber sie wurde gemiSdcutet und man fand iu d^er unbe-schränkten Erlaubniß zum Austritt aus der Bürgerwehr eine Ausfoderung. Dieerneuerte Aufregung wurde durch das fürstliche Wort beruhigt, daß nur auf denAntrag der bewaffneten Bewohner eine Besatzung in die Stadt rücken sollte. Baldnachher erschien die Antwort der Commission auf die Beschwerden der Bürger,welche die Umbildung der Policeibehörde gewährte, die Zusage einer neuen Stadt-ordnung wiederholte, für die Vertretung der Bürgerschaft durch gewählte Abge-ordnete auf dem Landtage sich geneigt erklärte, die Aufhebung der meisten örtlichenBelastungen zusezte, die ausgesprochenen Wünsche über allgemeine Landcsangi-legenheiten auf die Berathungen mit den Laxdständm verwies, aber eine für deninnern Verkehr günstige Veränderung de» Spstems der indirecten Abgaben hoffenließ. Die Beschwerde über den Auüvand für den katholischen Gottesdienst beruhtenach der Antwort der Commission aus übertriebene» Gerüchten, doch sollte künftigauf Vermehrung des Ertrags der eignen Beiträge der katholischen Glaubensgenos-sen gesehen werden. Die Bitte um Prcßfreiheit ward auf die Ciiisurordmnrg von1812 verwiesen, «ine Erwiderung, die wenig befriedigen konnte, wenn man d-rZkitumstände gedachte, aus welchen jenes Gesetz hervorgegangen war. Die Stirnmungder Bewohner hatte sich indeß so sehr beruhigt, daß bald nachher aus derMitte der Bürgerwehr der Wunsch hervorging, Besatzung einrücken zu lassen, umden Wachdienst zu erleichtern, und einen günstigen Eindruck machten die Worte,die der Mitregent bei dieser Gelegenheit an die Abgeordneten der Bürger richtete,da er die Überzeugung von der Nothwendigkeit einer neuen Gestaltung der bishe-rigen Regierungsform aussprach. In Leipzig ward an demselben Lage, wo die Nach-richt von der Ernennung des Mitrcgenten ankam, am l5.Scpt.,durch eine voreiligeBekanntmachung der beide» königlichen Commissarlen über die Wiederherstellung derPoliceibehörde um so mehr Aufregung erweckt, alSmandieDienstieistungderSiadt-wehrauch hier der Besatzung überlassen wollte. Die Commissanen suchten an demsel-ben Tage durch eine Einladung zur Fortsetzung des Wachdienstes Bürger und Stu-denten zu beruhigen, nahmen dir Verfügung über die Wiedereinsetzung der Poii-ceibehorde zurück, und erst einige Tage später übertrug ihr Nachfolger, den an-stößig gewordenen Namen Police! vermeidend, einer Sicherhntsdeputation die po-liceiliche Wachsamkeit. Der Handslsstand und später die gesammte Bürgk'.schatkhatten indeß Beschwerdeschriften übergeben, worin sie die Ursachen des gesunkene»Wohlstandes der Stadt entwickelten und die Grundzüge einer neuen, auf di> Mit-wirkung gewählter Vertreter gegründeten Stadtordnung darlegten, aber gar nichtaus dem Kreise örtlicher Angelegenheiten traten. Erst die freimüthige Den- schrittder Buchhändler und Buchdrucker Leipzigs brachte allgemeine Interessen zurSprache, indem sie die Nachtheile der Censur-bedrückung für Volksbildung und li-terarische Gewerbsamkeil darstellte, die Gültigkeit der dem apostolischen Vicarm gegebenen Censurgewalt bestatt, um Preßfreiheit für Erörterung innererAngelegenheiten, um Sicherung der mit .Censur gedruckten Schriften gegen Brr-kaufsvcrbote und Wegnahme und um eine verbesserte Einrichtung der die Aufsicht
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