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Kurze Darstellung der sphärischen Trigonometrie
Entstehung
Seite
321
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ist ^6 der Erdradius " 859,4566 geograph. Meilen.Folglich ist 859,4366 X 0,0043655

3,74997^6 d. i. die halbe Sehne des Bogensfolglich ist dessen doppelte Sehne 7,499959432.Der Bogen eines Grades im Längenmaße aber betragt

7,5oo, davon ist die Hälfte der in der Figur56»

angenommene Bogen 15,00... wo sich also beidieser vorläufigen Berechnung, zwischen der Sehne unddem dazugehörigen Bogen, erst bei der fünften Stelleein Unterschied entdecken läßt. Rechnet man nun aufeine geogr. Meile 25598 rhl. Fuß, so ist der Unterschiednoch nicht ein rhl. Fuß. Denn er ist 0,9575 eines rhl.Fußes und dieser Bogen mehr als 4 mahl großer alsdie oben angegebene Länge.

Aber auch schon bei den gewöhnlichen Vermessun-gen der Feldmarken, Wälder rc. zeigen sich mancherleiHindernisse, so, daß die geraden Linien über gcwißeDistricte hin, nicht unmittelbar wegen der dazwischenliegende Moräste, Seen, Wälder rc. abgesteckt und mitder Kette gemessen werden können. Solche Linien, dieim Laufe der Messung so häufig vorkommen, nennt manunzugängliche Entfernungcn. Man fordert abervon einem Feldmesser, daß er ^iese Entfernungen miteben der Genauigkeit anzugeben weiß, als wenn siewirklich waren gemessen worden. Außerdem aber dienenLiese Operationen häufig zur Verkürzung des ganzen Ge-schäftes, da man nicht nöthig hat, in solchen Gegenden,wo keine Hindernisse vorkommen, alles aufzumessen.Daher sollen hier die vornehmsten Fälle in folgendenAufgaben, wo die Voraussetzung in Ansehung des

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