beschreibt, nach welchem man hinvisirt. Jene Angabeändert den Elevationswinkcl um diese um anderegestatten sich noch größere Abweichungen. So viel istgewiß, daß die steten Veränderungen, welchen die At-mosphäre unterworfen ist, den Gebrauch dieser Regelwesentlich beschränken und man muß wenigstens die ge-dachten Beobachtungen, nicht kurz nach Sonnenaufgangoder kurz vor Sonnenuntergang vornehmen. Schneidetman z. V. in der Mittagsstunde den Gipfel eines Ber-ges mit dem Horizoutalfadcn im Fernrohr, so zeigtsich derselbe des Abends wohl um 2 bis 5 Minutenhoher.
4. Die zu einer Höhcnmessung gewählten Sta-tionspuncte liegen oft in einer beträchtlichen Entfer-nung von dem zu bestimmenden Gegenstände. DieserUmstand bringt eine der Refrackion entgegengesetzte Wir-kung hervor und macht, daß man wegen der Krüm-mung der Erde, die Spitze eines Thurms, Berges rc.an einer tiefern Stelle sieht, als diejenige ist, an wel-cher sie sich wirklich befindet. Man hat alfo außer derAuflösung und der Erwägung der obigen Stucke, nocheine Rechnung wegen der Krümmung der Erde anzustellen.
5. Auch muß man die Höhe des ausgestcckten Sig-nals von der Erde bis an die ausgespannte Leinwand alsdem Zielpuncte in Rechnung bringen. Und es hält besondersbei Höhenmessungen oft ungemcin schwer, einen für dasSignal bequemen Ort ausfindig zu machen. Denn oftsind die Berge bis dahin nicht zu erklimmen, oft tretenandere Hindernisse in den Weg, daher muß man sichzuweilen damit begnügen, ohne ein ausgestecktcs Signalnach einer von Natur deutlich hervorragenden Felsenspitze