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Schärft erhallen und nicht zu spitz oder z» stumpf ausfal-len. Am besten lassen sich die Fehler bei den Winkelngleichseitiger oder auch solcher Dreiecke vermeiden, bei wel-chen die gesuchte Seite, so groß als die Standlinie ist, oderwo die beiden Winkel an der Standlinie einander gleich sind.Ich weiß, die Wahl dieser Linien und Winkel hangt nichtvon unserer Willkühr, sondern von den mannigfaltigenUmstanden ab, durch welche der bei der Vermessung ein-zuschlagende Weg, gleichsam vorgeschrieben wird. Alleinmancherlei Hindernisse lassen sich durch eine zweckmäßigeBenutzung der Umstände vermeiden, und es ist ausgemacht,daß die Winkel desto unzuverlässiger werden, je mehr mansich dabei von den obigen Vorschriften entfernt. KleineWinkel aber lassen allemahl die Zuverlässigkeit der daraushergeleiteten Angaben bezweifeln, so sehr man auch mitihrer Genauigkeit prahlen mag. Auch muß man es beientscheidenden Messungen, wo möglich, nie unterlassen,außer den zwei gemessenen Winkeln, auch den dritten durchwirkliche Messung anzugeben.
Damit nun die zu «'essenden Winkel in den angeführtenAufgaben nicht zu klein ausfallen, so muß man i) darauf se-hen, daß man sich nicht zu weit von dem Gegenstände, dessenHöhe bestimmt werden soll, entferne und 2) daß man sichnicht eine zu kleine Standlinie abmesse. Reicht alle Vor-sicht nicht zu, gar zu kleine Winkel zu vermeiden; so be-diene man sich lieber einer der allgemeiner» Methoden, diein den folgenden Aufgaben vorgetragen werden sollen.
Die Höhenmessungen durch den von den Gegenständengeworfenen Schatten, sind zwar auf mancherlei Art auszu-führen, allein die Angaben sind cheils, wegen der Horizon-talflache, theils wegen des Schattens selbst, der auf der Erd-flache nicht scharf abgeschnitten wird, sondern durch den Halb-schatten nach und nach ins Helle übergeht, unsicher und un-zuverlässig. Falls man aber doch eine solche Methode wählenwollte; so würden die Mittagsstunden dazu am besten sein.Beträgt der Winkel, welcher das Maß der Sonnenhöhe
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