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Kurze Darstellung der sphärischen Trigonometrie
Entstehung
Seite
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die halbe Sehne eines Bogens von 90° ist der Sinnseines Bogens von 45°.

Zusatz 2. Zeichnet man sich nun (Fig. 1.) zuverschiedenen Bogen eines Kreises als üeV!-, IV/edchL"^Vd", :c. die dazu gehörigen Sehnen üb',

lübch Ü"I", so sind ihre Halsten Ü O, Ü'O',

die Sinus der vorhin genannten Bogend. h. es ist ÜO sln s l «Ich L'O'5'inzk'/^ 4 ÜQ''; ü"v"-."^" 4 ü"B":c.Verbindet man nun diese Vorstellungen, mit den regu-lären in der Geometrie betrachteten Polygonen, die sichmit vollkommener Genauigkeit in Kreise einzeichnen las-sen; so ergibt sich, daß ihre Seiten, Sehnen sind, derenHalsten zu den halben, von den Sehnen abgeschnitte-nen, Bogen gehören. So ist dir Seite eines !m Kreiseliegenden Quadrats, die Sehne eines Bogens von 90°,also ihre Halste der Sinus von 45°; die Seite einesregulären im Kreise liegenden Fünfeckes, die Sehneeines Bogens von 72°, ihre Halste also der Sinus einesBogens von 56°; die Seite eines regulären Sechseckesdie Sehne eines Bogens von 60°, ihre Halste der Si-nus des Bogens von 50°. Die Seiten des Sechseckesaber sind, jede sür sich genommen, dem Radius gleich.Daher ist der Sinus von 50° allemahl so groß, alsder halbe Radius. Die Seite eines im Kreise liegen-den Zchneckes, ist die Sehne des Bogens von 96°,folglich ihre Halste der Sinus eines Bogens von 18°. Anstatt Sinus eines Bogens -- schreibt man gewöhn-lich sln «.

Zusatz Z. Zu größer» Bogen, gehören größereSehnen. Die größte Sehne ist der Durchmesser,