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Kurze Darstellung der sphärischen Trigonometrie
Entstehung
Seite
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folglich das rechtwinklige LX gleichschenklig sein. Vonden beiden übrigen Stücken weiß man nur daß sie ein-ander gleich sind.

Zusatz 2. Diesen Satz kann man aus gleichenGründen auch umkehren und man kann sagen, dieWinkel stehen mit ihren respectiven entgegengesetztenSeiten in einer solchen Verbindung, daß jene mit die-sen allemal von gleicher Gattung sind. Sucht man also-I, li, ^ oder L aus ^ und b>; 2 und L; g und b; oder3 und d, so kann in Ansehung der gleichen Gattungkeine Zweideutigkeit entstehen.

Zusatz 5. Soll aber die Prop. 3r:sln b

angewandt werden, um zu untersuchen ob d > oder <9«° ist; so laßt sich dieses aus den gegebenen Stücken aund ^ nicht bestimmen. Beide sind in der Figur ein-ander entgegen gesetzt, also haben sie gleiche Vorzeichenund sind allemahl von gleicher Gattung. Daher reichendiese Data nicht zu, daraus zu schließen, ob d > oder< 90° sei. Diese Zweideutigkeit rührt davon her, daßsich aus zwei Winkeln und einer Seite, welche einemder gegebenen Winkel gegenüber steht, nicht ein Dreieckbestimmen laßt.

§. 76.

In einem rechtwinkligen spharischen Dreiecke, stehendie lothrechten Seiten mit der Hypothenuse ineiner solchen Verbindung, daß die Hypothenusekleiner oder größer als 90° ist, je nachdem dieSeiten von gleicher oder ungleicher Art sind.

Denn aus der Proportion r: cos a co« d : cos cfolgt, cos 3 . cos b ^ r. CVS c. Sind u und 1' von gleicher

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