drei ersten Gleichungen durch lauter Sinus und in denübrigen, durch lauter Cotangenten ausgedruckt werden.Unterscheidet man nun die Theile des rechtwinkligenDreieckes mit Weglassung des rechten Winkels bei Oso von einander, daß man die gegebenen Stücke,welche nicht unmittelbar an den gesuchten Stücken lie-gen, indem zwischen jenen und diesen noch eine Seiteoder ein Winkel befindlich ist, durch den Ausdruck ge-trennte Großen; diejenigen gegebenen Stücke aber,welche unmittelbar an dem gesuchten liegen, ohne daßzwischen jenen und diesem ein Winkel oder eine Seitebefindlich ist, durch den Ausdruck anliegende Grö-ßen und nennt man alsdann das gesuchte Stück selbstdie mittlere Größe; so ergibt sich für alle Gleichun-gen rechtwinkliger spharischer Dreiecke folgende Haupt-regel: Der Cosinus der mittlern Größe istdem Pro ducke aus den Sinus der getrenn-ten Größen und dem Producte aus den Co-tangenten der anliegenden Größen gleich.Diese Regel wird von ihrem Erfinder die Nep erseheRegel genannt.
§. 74 .
Da nun die Regeln zur Auflösung rechtwinkligerDreiecke vorgetragen sind; so muß man nun noch aufden Umstand Rücksicht nehmen, daß zu ungleichen Win-keln dieser Dreiecke nicht selten gleiche trigonometrischeLinien gehören, wenn gleich überall die Voraussetzungzum Grunde liegt, daß die Winkel nicht größer alszwei Rechte sein dürfen. Nach den Vorschriften derAuflösungen aber erhalt man bei allen Dreiecken einen