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pl'crnickel wird hierauf mit zwei bis dreimal soviel schwar-zen Fluss vermengt, das Gemenge in einem offnen Schmelz-tiegel mit Kochsalz bedeckt, und vor dem Gebläse beistarkem F’euer geschmolzen. Nach dem Erkalten findetmiau unter den Schlacken, die scliwarzbraim, schwarz,zuweilen auch blau aussehen, ain Boden des Tiegelsdas regulinisclie Nickel, das nach der verschiedenenReichhaltigkeit des Erzes 0,1; 0,2; oder höchstens o ,5des letzteren beträgt.
Das hier erhaltene Nickel enthält, wenn das Erz auchnoch so stark geröstet wurde, immer noch einen beträchtli-chen Antheil fremdartiger Substanzen, z. B. Schwefel, Ar-senik, Kobalt und Eisen. Diese Beimischungen sind dieUrsache von der Verschiedenheit des Bruchs des hiernacherhaltenen Nickels, welcher bald glatt, bald blättrig ist;auch der Farbe, die statt weiss, bald gelblich, bald rötli-lich-weiss ausfällt; und überhaupt des Verhaltens.
Um dieses Nickel zu reinigen, pflegt man es, ab-wechselnd, zu oxydiren und zu reduciren, Oxydationundi Reduction müssen eins ums' andere so oft wieder-holt werden, als die jedesmaligen Umstände solches er-forderen. Besser und kürzer möchte wohl die Reinigunggelingen durch Umschmelzen mit Schwefel oder Glühenmit Salpeter.
2. Methode. Reines Nickeloxyd wird mit 2 Tliei-len Kohlenver, oder schwarzen Fluss, oder mit derHälfte Kohlenpulver und drei Theilen calcinirten Borax,in einem gut bedeckten Schmelztiegcl, vor einem starkenGebläse, oder in einem zweckmässig eingerichteten Zug-