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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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getrieben werden müssen, zunächst an einem Wasser,jedoch, -wie alle Hüttengebäude, auf einem trocknen Bo-*den. In dieser Absicht wird, auf einem nicht genugsamtrocknen Boden, eine Sohle mit gepochten Schlacken und >Kieseln geschlagen, herum Gräben gezogen, und in Thongelegte Abziichle angebracht. Das bei der starken Er-hitzung des Ofens kaum zu vermeidende Bersten der di-cken Mauern verhindert man durch Anker, durch ober-wärts angebrachte hölzerne Zwingen, durch Eckpfeiler,die bis einige Fass über den Scliwerpunct des ganzenOfens aufgeführt werden, und dadurch, dass man um dieinnere gemeiniglich aus feuerfestem Sandstein verfertigterKern- oder Fultermauer herum, noch eine ajFuss dickeMauer aus festgebrannten Ziegelsteinen aulführt, undsich dabei eines, aus 3 Tlieilen gebrannten und 2 Theilenrohen Thon bestehenden Mörtels bedient; zwischen dieser lMauer aber und der äusseren, aus Feidstein oder festge-brannlen Ziegelsteinen, mit gemeinem Mörtel, viereckigaufzubauenden Mauer, einen 10 bis 12 Zoll betragendenleeren Raum lässt, der mit gepochten Schlacken und ge-branntem Thone ausgefiillet und vollgestampft werden muss.

Der Heerd wird durch das Gestelle, worauf die Haupt-schmelzung erfolgt, verengert, und von dessen äusseremRande nach der Mitte des Bauches des Schachtes zu dieRast, d. i. ein aus Lehm und Ziegel-, oder besser ausfeuerfesten natürlichen Steinen bestehendes Mauerwerk,in einer schiefen Richtung aufgeführt. Diese Rast dientvornehmlich dazu, dass sich der, auf ihr bereits halbge-flossene Eisenstein, dessen Schlacke noch zähe ist, nichtan die Wände des Ofens anhängen, und den Ofen verse-