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Erz schon arm an Schwefel war, auch eine QuantitätSchwarzkupfer.
Nachdem nun der Kupferstein dargestellt worden ist,muss man aus diesem das Schwarzkupfer bereiten. Esgeschieht dieses ziemlich durch dieselben Operationen, de-ren man sich bediente, um den Kupferstein darzustellen,also durch Rösten und Schmelzen. Zuerst wird wiedergeröstet, und zwar so oft, bis sich das Ganze mit rotherFarbe dem regulinischen Kupfer, zu nähern scheint. Die-ses Rösten ist sehr langweilig, und muss oft fünf-, sechs-mal wiederholt werden. Man nennt dieses die „Röstewenden.“
Auf dieses Rösten folgt nun ein- neues Schmelzen mitKolile, das in Deutschland wieder in Schachtöfen, inEngland aber wieder in Reverberiröfen vorgenommenwird. Bei diesem Schmelzen scheidet sich das Kupfernun schon grösstentheils im regulinischen Zustande ab,und bildet das sogenannte Schwarzkupfer. Ausserdembleibt ein Tlieil des Kupfererz noch mit mehrerem Schwe-fel und Eisen verbunden zurück, welches man den Steinnennt, und der vom gewöhnlichen Roh- oder Kupfer-steine wenig verschieden ist. Man erhält überhaupt beidiesem Sclunelzprocesse wieder drei Producte, als: dasSchwarzkupfer, den Stein und die Schlacken. DasSchwarzkupfer setzt sich zu unterst, der Stein in derMitte, und die Schlacken ganz oben. Der Stein mussnun noch ferner bearbeitet werden, durch Rösten undSchmelzen, um das in ihm enthaltene Kupfer möglichstabzuscheiden und zu gewinnen. Das Verschmelzen desgerösteten Steins kann thcils für sich vorgenommen wer-