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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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durch Glühen mit Kohle den Sauerstoff entziehen. We-gen der Flüchtigkeit des Zinks kann aber die Reductionnur in versclilossencn Gelassen mit Ableitungsrohren fürdie sich entwickelnden Zinkdämpfe vorgenommen wer-den. Die Gefässe müssen, wenn die Reduction vollstän-dig erfolgen soll, bis zum Weissglühen erhitzt werden.Es entweicht dann Kohlenoxydgas, und das Zink wirdim regulinischen Zustande abgeschieden und iiberdcstil-lirt. Die sogenannte Zinkflamme, welche sich bei derDarstellung des Zinks zeigt, ist das verbrennende Koh-lenoxydgas, welches noch Zinkdämpfe mit enthält, diezugleich mit verbrennen, und auf solche Weise wiederZinkoxyd oder sogenannte Zinkblumen bilden.

Als Destillirgefässe bedient man sich in England einerArt Tiegel vom Gusseisen, die mit einem Kanäle verse-hen sind , welcher unten und oben offen ist, und durchwelchen das Zink, da der Tiegel oben mit einem Deckelverhüttet ist, ausgetrieben und in ein untergesetztes Gc-fäss destillirt wird. An manchen Orten wendet mansenkrecht stehende Röhren als Destillirgefässe an. ln Lüt-tich und Ober - Schlesien bedient man sich bei der Destil-lation des Zinks lliönerner Gefässe.

In Schlesien geschieht die Gewinnung des Zinks austhönernen, muffelarligen Gefässen, welche von allen Sei-ten geschlossen, an der vorderen Seite aber, mit wel-cher die Muffel aus der Ofenwand hervorragt, offen sind.Beim Anfänge der Arbeit wird diese Oeffnung mit einergenau passenden Tlionplatle, in der sich zwei Löcher be-finden, verschlossen. Das obere dient zur Aufnahme einerthönernen kegelförmigen Vorlage, die mit einem Halse