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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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q B. Proben auf Zink.

i. Zinkprobe auf dem trocknen Wege..

Das Probircn der Zinkerze auf irocknein Wege ge-scliieliL dadurch, dass man sie fein gepulvert, und mitilu-es Gewichts Kohlenpulver gemengt , in einer irdenenRetorte, welcher eine Vorlage angekiittet ist, einigeZeit einer heftigen Rothgliililiitze oder einer anfangendenWeissglühhilzc aussetzt , wo dann das reducirte und ver-dampfende Zink in den kälteren Theil des Apparats her-über tröpfelt. Blenden müssen vorher einer Röstung un-terworfen werden.

2. Zinkprobe auf dem nassen Wege.

Die Probirung der Zinkerze auf nassem Wege ist da-durch anzuslollen, dass man das gepulverte Zinkerz mitSalpetersäure behandelt, die erhaltene salpetersaure Auf-lösung durch Ammoniak fällt, und das anfänglich mitpräcipitirtc Zinkoxyd durch einen Ucberschuss von Ammo-niak wieder aullöst. Aus der abfiltrirten ammoniäkali-sclien Auflösung ist durch Abdampfen, Trocknen undschwaches Glühen das Zinkoxyd leicht zu erhalten, nachwelchem sich der Gehall des Erzes an regulinischen Zinkberechnen lässt, da 100 Zinkoxyd = 80 regulinischenZinks sind.

C. Darstellung des Zinks im Grossen.

Vorzüglich wird das Zink im Grossen aus dem Gal-mei dargestellt, 'wird aber auch als Nebenproduct beimSchmelzen mancher Zink - halligen Blei - und Kupfererze,