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gebracht, eine heftige Hitze gegeben, so dass die Masse7 bis 8 Stunden im Flusse bleibt, während welcher Zeitsich das regulinische Zinn nach unten senkt, von woaus mau dann das Zinn in die SlichölTnung ablässt. Dieschnell erhärtete Schlacke wird ebenfalls wieder gepocht,und wieder auf Zinn behandelt.
Werden die Zinnerze, aus welchen das Zinn dar-gestellt wurde, aus Bergwerken gewonnen: so heisstdas Zinn „Bergzinn oder Grubenzinn,“ waren seine Erzeaber aus Seifenwerken : so wird es „Seifenzinn“ genannt.
Das Seifenzinn ist oft vollkommen rein, das Gruben-zinn aber bedarf noch einer weiteren Reinigung von frem-den Metallen, welche dadurch geschieht, dass man esmässig erhitzt, wodurch bewirkt wird, dass das früherund leichter schmelzende Zinn abfliesst, und die fremdenMetalle ungeschmolzen, als sogenannte Zinnhärtlinge Zu-rückbleiben. Beim Bauschen, Auspauschen oder Durch-lässen gesclüelit dies auf dem, aus Gestiebe geschlagenen,Pauschlieerde, auf dessen geneigter Ebene Holz und aufdiesem das Zinn liegt. Diese Reinigung kann aber auchin den Schachtöfen selbst vorgenommen werden, wennalles Erz ausgeschmolzen ist, und nur noch glühendeKohlen im Schachte sind, auf welche nun das auszu-schmclzende Zinn (wenn keine Schlacken mehr abfliessen)geworfen wird. Diese letztere Fieinigungsmetliode ist cs,deren man sich in England bei dem daselbst auch häufiggewonnenen Grubenzinne bedient.
Ist das Zinn rein: so wird es in Tröge oder For-*men, oder auch wohl gleich in Platten gegossen.
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