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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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eine Kugel, welche man in einen Sclunelziiegel legt, des-sen Boden mit gut eingedrücktem, fein geriebenem koh-lensaurem Natron bedeckt ist. Man bringt über die Ku-gel im Tiegel noch eine Lage von kohlensaurem Natron,und lässt dann das Feuer, aber nur stufenweise und lang-sam, angehen, bis gegen das Ende, wo es so verstarktwird, dass das Silber in Fluss kömmt, welches man nach jdem Erkalten auf dem Boden des Tiegels unter der Schla-cke findet, von der man es durch Auswaschen befreiet.Da das Chlorsilber, so wie es in Fluss kommt, die irde-nen Gefässe leicht durchdringt: so kann man das mit demAlkali zusammengeriebene Chlorsilber in ein gewöhnlichesArzneiglas schütten, das Glas in einen Sclunelziiegel set-zen, der so gross ist, dass es nicht über den viertenTheilseiner Länge hervorrage, den Tiegel nach und nach er- ,wärmen, bis das Glas glühet, und hierauf so starkesFeuer geben, dass das Silber nebst dem Glase in Flusskömmt. Wenn der Tiegel nicht mehr helle glüht, unddas Silber wieder erstarrt ist: so wird er in kaltes Was-ser getaucht, wovon die Glasschlacke viele Bisse bekömmtund sich nach dem Zerschlagen des Tiegels leicht vomSilber absondern lässt, welches in Ein Stück zusammen-geschmolzen ist, wenn die Arbeit und das Schmelzen ge-hörig von Statten ging. Während dem Schmelzen mussman sich aber wolü in Acht nehmen, die Masse nichtumzurühren, weil das Silber dadurch in kleine Körnchenzertheilt, und mit der Glasschlacke vermengt wird.

Zweite Methode. Nach der anderen Methode,aus dem Chlorsilber das Silber herzustellen, setzt mandas Chlorsilber mit Eisen oder Zink und Wasser, dem