wenn es nicht mechanisch von der Bergart zu trennen ist,durch Königswasser aufgelöst und aus diesem nach derbekannten Art geschieden werden.
C. Darstellung des Goldes im Grossen.
Die Gewinnung des Goldes aus reinen Erzen kömmtmit der des Silbers in vielen Stücken überein. Der un-gleich höhere Preis des Goldes aber macht es möglich,noch weit ärmere Erze als heim Silber zu verarbeiten.
a. Gewinnung des Goldes aus dem Goldhaltigen Sande.
Man scheidet erstlich die Erden und den Sand in densogenannten Gold-Wäschereien durch das Verwaschenmit Wasser, welches den grössten Theil desjenigen, Vasnicht Gold ist, als den leichteren wegnimmt. Aus demnun als Rückstand bleibenden mehr Gold - reicheren Sandewird nun das Gold nach zwei Methoden, entweder durchdie Amalgamation oder durch die Verbleiung ausgeschieden.
1. Amalgamations-Methode.
Durch Amalgamation scheidet man aus dem ge-waschenen Goldsande das Gold durch ein sogenanntes Wa-schen mit Quecksilber. Das Quecksilber vermöge seinerEigenschaft sich mit dem Golde zu vereinigen, bemäch-tigt sich dieses Metalls, verquickt sich mit ihm und schei-det es dadurch von allen erdigen und anderen Materien,mit denen es keine Verbindung eingehen kann.
Das mit dem Golde vermischte Quecksilber wird nundurch Leder gepresst, in welchem das Gold mit einemgeringeren Antheile Quecksilber, den es bei sich behaltenhat, verbunden zuriickbleibt. Man befreit das Gold von
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