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Die Oefen lassen sich eintlieilen in solche, woder zu erhitzende Körper sich in einem eigenen Gefässebefindet, und in solche, wo dies nicht der Fall ist.
Die erstere Art, welche man Gefiissöfen nennt,sind entweder W i n d - oder G e b 1 ä s e - 0 e f e n. DieWindöfen sind noch mit einem Dom versehen oder nicht.Bei den Gebläseöfen streicht das Gebläse entweder unterden Rost, oder unmittelbar in den Gliiliraum. Die Ge-fässöfen unterscheiden sich ferner in Schmelzöfen(z. B. für Stahl, Erze, verschiedene Metalle), Cemen-tiröfen (welche Oefen in denen ein Metall mit anderenpulvrigen Substanzen in einem Gefässe der Hitze ausge-'setzt wird, ohne dass ein flüssiger Zustand eintritt),Abtreib- und Cupellir-Oefen, Koch-und Ab-dampf-Oefen (zu letzteren gehören auch die gemeinenKiichenlieerde), Sublimir- und Destillir- Oefen.Die letzteren beiden Arten sind oft so eingerichtet, dassin einem Ofen mehrere Sublimir- oder Destillir - Ge-fässe hegen, und dann heissen solche Oefen Galeere n-Oefen, von denen man wieder einfache und dop-pelte Galeerenüfen unterscheiden kann.
Diejenigen Oefen, in denen sich die zu er-liitzenden'Körper nicht in eigenen Gefässenbefinden, lassen sich wieder eintlieilen, je nachdemsie mit flammenden, oder nur mit glühenden Brennma-terialien gelieitzt werden. Als flammende Brennmateria-lien dienen Holz oder Steinkohlen, aus diesen entwick-ln sich brennbare Dämpfe, die sich erst in einer ge-wissen Entfernung über dem Brennmateriale mit Sauer-stoff vereinigen und verbrennen, und daher auch hier