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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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stimmten herüber und hinüber schwankenden Mittefortbewegte, zuletzt keiner Gründe weiter achtend undalle Friedensvorschläge schnöde von sich abweisend.Bei dem Allen wusste jedoch der umsichtige und da,wo es die eigentliche Praxis des religiösen Lebensgalt, immer das Rechte findende Mann von seinenSchnlstreitigkciten zu unterscheiden, was fürs Volkgehörte und zu dessen Belehrung genügte. Im gros-sen Katechismus erklärt er, es reiche im Volks-unterricht hin, Folgendes zu lehren: Dass das Sacra-ment sei Brod und W ein, — dass es nicht sei schlechtBrod und W r ein, so man sonst zu Tische trägt, son-dern betrachtet und angenommen in einer höheren be-deutungsvolleren Beziehung, Brod und Wein in Got-tes W'ort gefasset und daran gebunden: — Es sei eineunnütze Frage, auf welche Art Brod und WeinFleisch und Blut Christi sein könnten: W r ir nehmen,

sagt er, die W'orte, wie sic sind, die müssen wahrsein; in welchem Sinne, mag Christus w'issen.Denn wie Christus Mund redet und spricht, also istes, als der 1 nicht lügen und trügen kann.

A r on 1536 — 44 ruhete der Streit in Folge derzwischen den sächsischen und schweizerischgesinntenoberdeutschen Theologen geschlossenen Wittenber-ger Concor die, wo man sich in der Formel, subsignis exhibitivis exhiberi corpus et sangui-nemChristi essentialiter, vcre et substantia-liter, vereiniget hatte: dann alter fing ihn Luther inseinen letzten Lebensjahren noch einmal von Neuem an.Allein schon damals bezeigten seine Anhänger wenigLust mehr, an seinem Kampfe Theil zu nehmen. Viel-mehr missbilligten die Unbefangenen und milder Ge-