li. Ueber den Abschnitt des Lukas.
Lukas bat, wie seine beiden Nachbarn, Markusund Matthäus, die Abcndmahlseinsetzung in die Lei-densgeschichte Christi an der Stelle, die durch Zeitund Umstände seihst gegeben war, eingetlochfcn. Sieist mit der letzten Pussuhinahlzcit, welche Chrislus amAbend vor seiner Gefungennchniung mit seinen Jün-gern hielt, verbunden, und erscheint als deren Be-schluss. Auch hier fällt es sogleich in die Augen, dassdie unmittelbarste, nächste Beziehung der symboli-schen Handlung Christi und der sie begleitenden Hedeauf seinen nahe bevorstehenden Tod, somit auf diebaldige Trennung von den zum letztenmal um ihn ver-sainmleten Seinen, genommen ist. (Vgl. V. 15—18.21. und 37. Ta tiiq'i tuov r ikog Mit mir hat es
ein Ende.) Desgleichen, dass er sich diesem Todezu ihrem Besten unterwerfe, und sie die Feier dessel-ben zur Erhaltung der stets lebendigen Erinne-rung an ihn wiederholen sollten. (V. 19. 20. rbvtisq viicöv d'iöousvov — t'o vttJq V[(.mv t/.yv-
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Die merkwürdigste Abweichung der Darstellungdieses Evangelisten von der der andern besteht ohneZweifel darin, dass hier der Ycrrath des Judas und
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