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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
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I.

lieber symbolische und parabolische Darstellungin den heiligen Schriften im Allgemeinen.

Das neue Testament ist 5 wie das alte, voll von un-eigcntlicher Rede und bildlichen Darstellungen. Werdas Buchstäbliche überall festhalten Avollte, müsste inseltsame Ungereimtheiten gerathen. W enn Gott Händeund Fiisse, Augen und Ohren, ein Mund, womit erspricht und athmet, ein Gehen von Ort zu Ort, dasRiechen eines lieblichen Duftes, zugeschrieben wird;wenn er des Frommen Stecken und Stab, Fels undBurg, des Gottlosen Gift und Pestilenz heisst, wenner als sitzend auf einem Stuhle, unter seinen Füsseneinen Fussschemel, vorgestellt ist: so bezweifelt undbestreitet Niemand, dass etwas Anderes gemeint sey,als was die Worte an sich aussagen. Das Nemlichedürfte anzunehmen seyn in Stellen des neuen Testa-ments, wie Luk. XIV, 15. XXII, 29 ff. Matth. VIII,11. XIX, 27., avo vom Essen und Trinken im ReicheGottes, A'on einem zu Tisch sitzen mit Abraham, Isaakund Jakob, vom Sitzen auf Thronen u. s. av. die Redeist. Weiset doch Christus nach demselben Evangeli-sten Matth. XX, 21 ff. vgl. Mark. X, 37 ff. derglei-chen sinnliche Hoffnungen ausdrücklich seihst zurück,und AA r er möchte wohl für das zukünftige Lehen desGeistes glänzende Mahlzeiten gewärtigen und begeh-