EINLEITUNG.
Bei der Betrachtung und Würdigung religiöser Ge-genstände scheint das Meiste oder Alles auf der rich-tigen Fassung des grossen Gegensatzes zwischen Geistund Materie, Himmel und Erde, Ewigem und Zeit-lichem, Unsichtharem und Sichtbarem, Innerem undAeusserem, zu beruhen. Uebcrall begegnen wir die-sem Gegensätze; und die Verkennung desselben oderdie Vermischung der beiderseitigen, ihrer Natur nachverschiedenen, Gebiete, ist von jeher eine reicheQuelle unzählbarer Verirrungen gewesen, ja als derGrund aller Anthropomorphismen und Theomorphis-men, aller materialistischen und dokctischen Ver-kehrtheiten, zu betrachten. Im neuen Testament fin-den Avir diese Entgegcnstellung am bestimmtestendurch die Ausdrücke zu tnovQavia und za tniyua, ov-gavog und y.bouoq, boazu, ß/.cnoutvu und ctbnceza, cudyia,u. a. bezeichnet.
Welches gemeinsame Band die beiden Regionenzusammenhält, ay eicheUebergänge A'on der einen zurandern, Avclches wechselseitige Einwirken herüber undhinüber möglich ist, oder Avirklich Statt findet, ver-mögen wir Avedcr zu erkennen, noch zu erklären.Ob Avir uns die Gemeinschaft Aermittelt denken durcheine verdünnte Materie, (Aetlier,) oder durch allmäh-
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