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mcrj Besessene: Jene über untcrliessen gleichfalls
nicht, Schmähungen durch Schmähungen zu erwiodern,so dass die gegenseitige Erbitterung in kurzer Zeitden höchsten Grad erreichte und alle Friedensversu-che, die von Seiten der milder Gesinnten und Unbe-fangenen eingeleitet wurden, trotz aller Gefahren einerso feindseligen Stellung der Protestanten gegen einan-der seihst, scheiterten, ja den Hiss noch ärger mach-ten. Davon gibt das im Jahr 1529 von dem unermü-deten Friedensvcrmittler dieser Parteien, dem Land-grafen Philipp von Hessen veranstaltete und durch dreiTage fortgesetzte Bcligionsgcspräch zu Marburg wohleinen völlig genügenden Beweis ah. Luther suchtefür seine Meinung in der gleich dunkeln Lehre von derGemeinschaft der beiden Naturen in Christo (communi-catio idiomatum) Hülfe und Rechtfertigung: als aber dieGegner damit, dass eine Unbegreiflichkeit durch dieandre sollte dargetkan und gerechtfertigt werden, sichnicht zufrieden stellen lassen, so blieb er schlechtweghei dem Buchstaben der Einsetzungsworte, namentlichhei dem zovto fort, (das ist,) welches er widerseine eigenen Auslegungsgrundsätze jeder menschlichenDeutung entzogen wissen wollte, stehen, und berief sich,wie vormals Paschasius lladbcrt zum Erweis seinerYerwandlungslekre, auf Gottes unbegreifliche Allmacht,vermöge deren der Leih und das Blut Christi auchder Substanz nach an mehreren Orten zugleich gegen-wärtig sein könne. Das Letztere leugneten die Schwei-zer, als in sich widersprechend, geradezu.*)
*) Unbedeutender war der fast gleichzeitige Streit Luthers mitCaspar von S ch w en k f el d. Dieser bezog die Einsetzungsworterückwärts und erklärte so: Meum covpus, quod pro vobis