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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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es nicht glaublich, dass er denselben im Abendmahlsollte eingeführt haben; die Lehre von leiblicherGegenwart des Leibes und Blutes Christi sei also wi-dersinnig und thöricht. Die Einsetzungsworte aberverstand er also: Das, was ich euch jetzt zu thun be-fehle, wird euch bedeuten, ein Zeichen sein, ins Ge-dächtniss bringen, meinen Leib, der jetzt für euchgegeben wird. Dass tarl (ist) zuweilen auch heissebedeutet, bewies er durch Stellen wie 2 Mos. XII,11. u. a.

Die Zwinglische Erklärung ward durch den Ba-selschen Reformator Job. Occolampadius mit soviel Gelehrsamkeit und Scharfsinn unterstützt, dassselbst Erasmus gestand, es könnten durch dessen1525 erschienene, eben angeführte Schrift selbst dieAuserwählten verführt werden, und Melantkon nichtminder ihr Gewicht anerkennen musste. Oecolampa-dius leugnete fürs Erste, dass die Sacramente unbe-greifliche Geheimnisse wären; dass das Abendmahlauch von den Aposteln nicht könnte darunter gerech-net worden sein, weil sie sonst bei den Einsetzungs-worten gewiss ihre Verwunderung würden zu erkennengegeben haben. Von Zwingli weicht Oecolompadiusnur in der Nachweisung des Uneigentlichen in denEinsetzungsworten ab. Nämlich er nimmt awfia(Leib) und alucc (Blut) tropisch, für sign umcorporis und sign um sanguinis, hat also nichtnöthig iarl durch bedeutet zu übertragen. Beidenaber sind Brod und Wein nur Bilder oder Symboledes Leibes und Blutes Christi.

Diese Schweizer und ihre Anhänger belegte Lu-ther mit dem Spottnamen Sacramentirer, Schwär-