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den Christen darzubringenden Opfer angesehen, undgemeint zu haben, das Abendmahl sei von Christo andie Stelle der aufgehobenen heidnischen und jüdischenOpfer gesetzt worden. So gleichfalls Irenaus undmit ihm Tertullian und Cyprian. Brod und Weinwurden von den Gemeinegliedern als freie Gaben derLiebe in den christlichen Versammlungen dargebracht,und solche dienten auch zur Feier des gemeinschaft-lichen Mahles aller versammelten Bundesglieder oderdes Abendmahls. Hiervon der Name noogyoQCi, dvaict,Opfer, in Beziehung tlieils auf jene Gaben der Chri-sten, theils auf das Gebet des Vorstehers, womit sieGott geweiht wurden, theils auf die ganze Feier desAbendmahls. Vgl. Justin dial. c. Tryph. p. 345. undIren. IV, 18. („Nicht Opfer heiligen den Menschen,sondern das Selbstbewusstsein des Opfernden hei-ligt das Opfer, wenn es ein reines ist, und dies macht,dass Gott das Opfer als von einem Freunde annimmt.“)In der Afrikanischen Kirche liess sich ausserdem dieOpfervorstellung leicht in Verbindung setzen mit denfür die verstorbenen Märtyrer und zu deren Andenkendargcbrachten Oblationen. Bei dieser Opfervorstel-lung wurde also an Christum, als selbst Sühn- undSiindopfer, noch gar nicht gedacht. Als man sichalter auch dieser Ansicht zuwandte, war doch die Mei-nung zunächst nur die, dass das Andenken an dieAufopferung des Erlösers, also symbolischerweisesein Tod gefeiert werde, keinesweges, dass man ihnimmer aufs Neue als ein Opfer darbringe. *) Das
*) So ml heilt selbst Chrvsostoimis noch, indem er (Horn. 17. inepist. ad tlthr. 5 .) sagt: Opfern wir nicht täglich? Wh opfern
zwar, aber so, dass wir nur das Andenken des Todes Chri-
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