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Christenversammlungcn begegnet wurdet*) so wird manes ganz wohl begreiflieh finden, dass mich den Zeitender Apostel nur seltene Spuren von den Liehesmah-len, so wie von der Gütergemeinschaft der Christeneinzelner Gegenden, noch znm Vorschein kommen.
Davon aber war und hl ich man weit entfernt, mitjener Sitte auch die Idee der christlichen Gemeinschaftund Bruderliebe so der Gläubigen unter einander, wiein Beziehung auf Christum, als ihr gemeinsames Ober-haupt, aufgehen zu wollen. Also suchte und fand mannunmehr in den blossen Symbolen der Genossen-schaft, welche die Stelle der realen wechselseitigenMittheilungen dessen, was zur leiblichen Nahrung undNothdurft gehörte, vertreten mussten, nämlich in derzum bedeutungsvollen Zeichen dienenden Dar-reichung von Broil und Wein, den Ansdruck und dieDarstellung des ächten Brudersinns. Nicht mehr zurStillung des leiblichen Bedürfnisses wurden die näh-renden und stärkenden Elemente den Bundesbrüderndargeboten, sondern als Symbole der geistigen Befrie-digung, der innerlichen Gemeinschaft und Ilerzens-einheit aller Christgläubigen.
Das war der einfach - natürliche Uebergang vonden eigentlichen Liebesmahlen alter Zeit zu den christ-lichen Communionen, in denen es nur darauf nochabgesehen sein konnte, durch bedeutsame Zeichen dievollkommne Einheit und Gemeinschaft, die lauterstegegenseitige Theilnahme, die durchgängige Gleichheitaller Glieder am christlichen Gemeinschaftskörper aus-zusprechen und sinnbildlich darzastellen.
’J Vgl. Pliu. ppp. X, \i, \o. mit pp. 97.