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beseitigen, so wenig wie seines freien evangelischenGeistes eingedenk seyu, und im vierten Jahrhundertenach ihm noch auf demselben Punct hermeneutischerund dogmatischer Wissenschaft stehen bleiben, zu kei-nem voilkommnern Grade der Einsicht emporsteigenwollten*). Yor allen Dingen müssen uns aber Christieigene anderweitige Erklärungen über seine fortdauern-de, geisteskräftige Gegenwart bei den Seinigen zmnFingerzeig auch in der Deutung seiner, bei der Abend-lnahlseinsetzung gebrauchten, Worte dienen; und zwarum so mehr, da selbige niemals einem Missverstund-niss ausgesetzt gewesen sind. Wir rechnen hieher dieAussprüche; Wo Zwei oder Drei b eis am inensind in meinem Namen, da bin ich mitten un-ter ihnen, Matth. XVIII, 20. End beim Abschiedevon den Seinen: Siehe ich bin bei euch alle
Tage bis ans Ende der Welt:, Kap. XXVIII, 20.und, Ich will euch nicht verwaiset lassen,ich komme zu euch; noch kurze Zeit, so siehtmich die Welt nicht mehr, ihr aber seht mich,u. s. f. Job. XIV', 18 f. Desgleichen: Wer mich
liebt, wird mein Wort halten, und mein V ater wirdihn lieben, und wir werden zu ihm kommen undWohnung bei ihm nehmen, V. 21- Ich gehe,und komme wieder zu euch, V. 28. u. a. in. —Bedarf man mehr, um einzusehen, welcher Art der
*) So schreibt Luther selbst: Ich bin und will keines Meister
seyu. Ich habe mit der Geineiue die einige gemeiue Lehre Christi,der allein unser Meister ist. Ich selbst bin um deswillen meinen Bü-chern feind, und wünsche oft, dass sie mögen untergehen, darumdass ich besorge, sie möchten den Leser au fliehen,verhindern und a b b a 11 e n , dass er die Schrift selbstnicht lese, die allein der Brunn uud Ursprung i * 1aller Weisheit.