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eintreton, sich darin lebendig fühlen und seines Gei-stes voll •werden. Und dies soll eben vorzugsweise heider Feier des heiligen Mahles der Fall scyn. — Dadie christlichen Urkunden nirgends etwas Näheres überdie Art und W e i s c der Gegenwart und überdie A r t und das M a a s s der Ein w i r k u n gChristi und des göttlichen Geistes, so in derKirche überhaupt, wie auf die Seelen der Gläu-bigen im heiligen Abendmahl insbesondere, festsetzen;so muss dieser Gegenstand, als etwas seiner Na-tur nach nicht näher zu Bestimmendes, um soweniger klügelnden, spitzfindigen Erklärungsversuchenunterworfen werden, kann auch unbedenklich dem freienGlauben jedes Christen überlassen bleiben. Nur werdedie rohsinnliche Vorstellung materieller Gegenwart Chri-sti, die Ausgeburt der finstersten Zeiten des Christen-tliums, wozu die Schriften des neuen Testaments aufkeine Weise berechtigen, die dem gesunden Menschen-sinn und aller Denkbarkeit schnurstracks entgegen läuft,auf jede Weise entfernt. Unser ehrwürdiger Lut herwar mehr bemüht, als im Stande, völlig davon los zukommen. Seine hohe Achtung vor dem Wort derSchrift, an dessen richtiger Auffassung ihn zu jenerZeit der Mangel an exegetischen Vorarbeiten verhin-derte, was ihm zu keinem Vorwurf gereichen kann,war allein die Ursache seines festen Stehenbleibens auchbei dem nicht verstandenen Buchstaben. Uns würde esaber sehr übel anstehen, wenn w ir seiner eigenen Auf-foderung, auf der von ihm gebrochenen Bahn wackerfortzuschreiten, und die Mängel, welche er, da erallein nicht Alles auf einmal vermochte, den Nachkom-men zu verbessern übrig gelassen, mehr und mehr zu