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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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bau, (lass der Abendmahlsgennss als eine leibhaftigeVermischung der Leibessubstanzen des einst auf Er-den erschienenen Heilandes mit den Elementen unsersLeibes vorgestellt, mit andern Worten, dass dasGeistige und Göttliche) das Innerliche und Uebersinn-liche, herabgezogen, eingeschlossen, oder gar verwan-delt in räumlich begrenzte Materien gedacht werde,indem wir solche Vorstellungen nicht bloss für grobenAberglauben überhaupt, sondern im Desondern demGeist und den Urkunden des Christenthums widerspre-chend erklären müssen. Geistiger Art ist die Wir-kung des Sacramcnts, und nur auf den Geist desMenschen kann und soll sein Einfluss sich erstrecken.Die Symbole sind nur Erregungsmittel des innernLebens des Glaubens, der Liebe, der frommen Erhe-bung zu Gott Und den göttlichen Dingen, nicht aberdie göttlichen Dinge selbst. Von innen heraus, durchdie lautere, christliche Gesinnung, müssen die zur Dar-stellung des Uebersinnlichen dienenden Zeichen ge-weiliet und geheiliget werden: nimmer ist umgekehrtdurch dieselben Weihung und Heiligung von aussen indie Seele zu bringen» Die Annahme magischer, zau-berischer Einwirkung des Abendmahls auf die Leiberder desselben Theilhaftigen, ist so unstatthaft und un-biblisch, wie hei dein Sacrament der Taufe, bei Ein-segnungen, Weihungen, beim Gebet, und andern an-dächtigen Gebräuchen jeder Art. Als opera opera-ta sind sie allesamt ohne allen gesegneten Erfolg.

So dürfen wir uns auch nicht einbilden, dass dieäusserlichc Thatsache des gewaltsamen Todes Christials solche den Sünder mit Gott aussöhnen, und ihmdie Sündenvergebung gleichsam von aussen her zu-

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