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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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heit zur Absicht hatte, und eine Erlösung derselbenheissen konnte, so sollte sein Tod, gleichsam derCulminationspunct seiner von der Gewalt des Bösenund der Sünde erlösenden Liebe, die das grösscsteOpfer zu bringen nicht scheut, der Gipfel desTriumphs seines Geistes über das Zeitliche scyn. Undinsofern konnte die freie Hingabe seines Leibes undLebens für die Seinigen gar wohl eine Nahrung undStärkung ihres hohem religiösen Lebens heissen, scynund bleiben. In den Worten, vjitq vfxwv xXüfii-

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iy.yvvüfisvov, n sq\ not IZcov iy.yvvofisvov,finden wir diese Beziehung vorzugsweise angcdcutet,oder richtiger, bestimmt ausgesprochen.

Als Irrthum erscheint es hier einerseits, wenn manhei diesem letzten Act des Erdendaseyns Christi alleinstehen bleibt, nur seinen gewaltsamen Tod, nicht auchzugleich sein ganzes Leben und Wirken als Erlösungder Menschheit von der Sünde, und als Ilinfiihrung zuGott und zu ihrem wahren Heil betrachtet. Andrer-seits, wenn man diesen Erlösungstod nach rohmensch-licher Weise nur als äusserliches Ereigniss materiellund werkmässig auffasst; auf der einen Seite als stell-vertretend für die Menschen, die eigentlich allesamtjene leibliche Ermordung verdient gehabt hätten; aufder andern, als den Zorn Gottes über die sündigeMenschheit besänftigend, versöhnend, der strengengöttlichen Gerechtigkeit, welche einmal, so oder so,ihre Befriedigung haben müsse, genugtimend vorstellt.Darnach erschiene Gott etwa wie ein Mensch, der vonseinem Zorn über die ihm widerfahrenen Beleidigungen,und von seinen strengen Reclitsfoderungen nicht los