Druckschrift 
Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
Seite
280
Einzelbild herunterladen
 

XXVT, 6 fr. Mark. XIV, 3 ff. Job, XII, v, A. (Sieliat die Salbe auf meinen Leib gegossen, uin Hin zurBestattung einzubalsamiren,)

Nämlich das unterliegt fortan nicht dem mindestenZweifel, auf seinen nahen Tod wellte Christusmit i|cin zweifachen Ausspruche, Das ist, mein Leib,und, Das ist mein Blut, welcher nach Sinn undBedeutung durchaus als parallel angesehen werdenmuss, hei dieser letzten Mahlzeit in ähnlicher Art, -wiemit dem Ausspruch über seine Salbung bei Belegen-heit eines etwas friihern Mahles, hinweisen. Mit Be-zugnahme auf die doppelte Nährungs- und Stärluings-weisp des Menschen, duroli Essen und Trinken,erklärt er zuerst hinsichtlich des gebrochenen Bro-dgs, welches zu esspn vorlag, tovto Iotc to-ftce fxov danp hinsichtlich des eingegossenen Weins,welcher zum Trinken bestimmt war, tovto tauTo ab{.icc uov oder doch etwas im Wesentlichen deinGlciehes, Was er seinen Vertrauten he? mehrern Ge-legenheiten schon zu verstehen gegeben hatte; DesMenschen Sohn geht dahin, t muss leiden, wird aus-gelicfert werden, u. s, w, Ich gehe mciu Leben zurBettung für Viele, u. a. m. das veranschaulichteer ihnen jetzt, da der Augenblick der Erfüllung ge-kommen war, und spricht es bestimmt durch wieder-holte symbolische Bezeichnung aus,

Das also ist das Erste, was wir vpr Allem insAuge fassen müssen. Hinsichtlich des Br ödes mussin dem Act des Brechens und Ilingebpns, hinsicht-lich des Weins, in der Handlung des Ausgicssens,Darreichens, Austrinkens von der Gesammtlieitder Apostel, der wesentliche Pnnpt der Vergleichung