278
das Andere angesehen werden dürfte, Das Geistigekann nicht materiell und räumlich erscheinen; dasMaterielle niemals als über Zeit und Raum hinaus ge-hoben, also als geistig gefasst werden. Was vomGeist geboren worden, ist Geist, das vom Fleisch Er-zeugte, Fleisch. Reide Gebiete sind und bleiben inder Idee durchaus getrennt und ihrem Wesen nacliewig verschieden, oh auch ein uns unbekannter Zu-sammenhang zwischen ihnen Statt finde. (Ygl. Ab-s c h n i 11 I.) !
Nun ist weiter klar, (vgl, Absclin. II.) dass inden symbolischen Darstellungen wenig darnach zu fra- !gen ist, aus welcher materiellen Substanz die Elementezusammengesetzt, und wie die beschaffen sind, welche jals Darstellungsiiiittel gebraucht werden: dass es viel- ■mehr auf die Handlung, und zwar auch wieder nichtauf das Aeusserliche der Handlung an sich, (opus 'operatum,) sondern auf das, was sie bedeutet, auf !die ihr zu Grund und Absicht unterliegendeIdee, und auf die dadurch in den Seelen der dieheilige Handlung Vollziehenden bewirkte innerli- |che Anschauung, Erregung und Bewegung,wesentlich ankommt. Im Abendmahl muss also dieFrage nach den B es tan dth eil en des Br ödes undWeines eben so leer und massig erscheinen, als in !der Taufe nach den Bestandtheilen des Was- jsers. Denn in beiden Fällen dienen ja diese äusser-1 ich und leiblich angewandten Elemente nur als Trä-ger oder Spiegel der beabsichtigten hohem Ideen, und ;;zur Hinweisung auf das Wesentliche. Wenn das Letz-tere als das Notlnvendige, Unbedingte, wahrhaft Gott-